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10. August
2005:
„Stadt-Anzeiger“ reagiert auf
pro-Köln-Petition
Seit einigen Wochen verteilen engagierte
pro-Köln-Mitglieder in Humbold-Gremberg eine Petition gegen den Fixer-Treff in
der Taunusstraße. Denn dort sorgt seit zwei Jahren das Ladenlokal des
„Junkiebundes“ für massive Probleme: Öffentlicher Drogenkonsum – in
unmittelbarer Nähe zu einem Kinderspielplatz - und Begleitkriminalität gehören
mittlerweile zum Alltag. Genau dies thematisierte pro Köln sowohl im Stadtrat
als auch in seinem aktuellen Flugblatt, das im Viertel große Zustimmung findet.
Der „Stadt-Anzeiger“
reagierte darauf prompt mit einem
Jubel-Artikel in seiner heutigen Ausgabe.
Dabei pries die DuMont-„Journalistin“ Friederike Hofmann die große Akzeptanz des
Fixer-Treffs bei den Anwohnern, die inzwischen sogar zum „Kaffeetrinken“
vorbeikommen würden. Lediglich eine örtliche Bürgerinitiative und pro Köln
hätten anfangs ganz böse gegen das Drogenlokal „gewettert“.
Die Reaktionen des „Stadt-Anzeigers“ sind
inzwischen fast schon so präzise wie ein schweizer Uhrwerk vorauszusagen. Kaum
greift pro Köln vor Ort ein Thema auf, das den Menschen auf den Nägeln brennt,
brechen auch die DuMont-Schreibkräfte ihr Schweigen. In tendenziösen Artikeln,
die in keiner Weise zwischen Nachricht und Meinung unterscheiden, soll den Bürgern
beigebracht werden, was sie gefälligst zu denken haben. Und wenn tausendmal die
Anwohner gegen das Treiben des Junkiebundes sind, im „Stadt-Anzeiger“ wird den
Lesern etwas anderes eingehämmert. Ganz nebenbei werden dann noch stets die
Aktivitäten von pro Köln wahlweise als völlig abseitig oder anderweitig
verwerflich gebrandmarkt.
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Ein Fixertreff mitten
im Wohngebiet - wer denkt sich so etwas aus? Viele Anwohner in
Humboldt-Gremberg sind entsetzt über die Unverantwortlichkeit der
Stadtspitze. |
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„Die Tür immer zumachen“
- solche Hinweise hängen sich Nachbarn des Drogentreffs ins Haus. Der
„Stadt-Anzeiger“ liegt also daneben, wenn er berichtet, die „Wogen“ hätten
sich „geglättet“. |
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Doch diese Strategie funktioniert nicht mehr: Denn
zu viele Bürger vor Ort wissen, was tatsächlich gespielt wird und kennen die
Realitäten. Dazu beigetragen haben vor allem die massenhaft verteilten
pro-Köln-Flugblätter. Genau aus diesem Grund wird die Bürgerbewegung pro Köln
weiter Flagge zeigen und in Humbold-Gremberg die Junkiebund-Petition in erhöhter
Auflage verbreiten. Echte Ruhe wird in dieser Frage erst einkehren, wenn die
Sorgen der Anwohner ernst genommen werden und der Fixer-Treff in der
Taunusstraße geschlossen wird.
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