29. August 2009:
„Jede Stimme für pro
Köln ist eine Stimme gegen die Großmoschee!“
Interview mit dem
pro-NRW-Vorsitzenden und OB-Kandidaten von pro Köln, dem 45jährigen Rechtsanwalt
Markus Beisicht, zur umstrittenen Entscheidung des Kölner Stadtrates für den
Neubau einer orientalischen Großmoschee in Köln-Ehrenfeld
1. Herr Beisicht, der
„Kölner Stadtanzeiger“ verkündet in einem Kommentar, dass mit dem gestrigen
Beschluss die Debatte um den Moscheebau in Köln de facto beendet sei! Die Würfel
wären nun gefallen. Teilen Sie diese Ansicht?
Nicht die
Herren Frangenberg, Schmalenberg, Sommerfeld, Schramma, Börschel oder Breite
bestimmen, wann die hoch emotionale Auseinandersetzung über das von ihnen
offenbar gewünschte neue Wahrzeichen von Köln beendet ist. Dies entscheidet ganz
allein die Kölner Bürgerschaft. CDU-Schramma mag gemeinsam mit Rot-Rot-Grün den
entsprechenden Bebauungsplan zu Gunsten des türkisch-islamischen Verbandes DITIB
geändert haben. Die Auseinandersetzung um den Bau der Großmoschee geht jedoch
sicher weiter und wird auch Dank pro Köln massiv den Kommunalwahlkampf im
kommenden Jahr bestimmen. Das islamistische Projekt in Ehrenfeld polarisiert die
Kölner und wird dennoch nach wie vor von der politischen Klasse mit
Brachialgewalt gegen den erklärten Willen der einheimischen Bevölkerung
durchgezogen. Der gestrige Ratsbeschluss hat dies noch einmal eindrucksvoll
belegt. Bis heute sind wesentliche Teile der Anwohnerschaft in die bizarre
DITIB-Planung nicht mit einbezogen worden.
Mit unserem
großen Anti-Islamisierungskongress werden wir den europaweiten Widerstand gegen
die gefährlichen Islamisierungspläne von Schramma & Co. auf die Straße tragen.
Die Debatte geht jetzt erst richtig los. Wir haben überhaupt keinen Grund zu
resignieren! Der im nächsten Jahr neu gewählte Kölner Stadtrat kann jederzeit
den gerade verabschiedeten Bebauungsplan wieder modifizieren. Jede Stimme für
mich bzw. für pro Köln ist eine Stimme gegen das islamistische Projekt. Wir
werden aus der Kommunalwahl eine Volksabstimmung gegen das Moscheebauprojekt
machen!
2. Sie meinen also
immer noch, dass es Möglichkeiten gibt, den Baubeginn zu verzögern bzw.
politisch zu verhindern?

Selbstverständlich. Die wichtigste Voraussetzung ist der Einzug einer starken
pro-Köln-Fraktion in den nächsten Kölner Rat mit einem zweistelligen Ergebnis.
Wir werden in den neu sich konstituierenden Kölner Stadtrat unverzüglich
entsprechende Initiativen bei geänderten Mehrheitsverhältnissen starten. Daneben
dürfen die Bürger nicht einfach vor der Obrigkeit kapitulieren. Es wird in den
nächsten Monaten vielfältige und außerordentlich phantasievolle Protestaktionen
gegen den Neubau geben. So ist es z.B. angedacht, ab Oktober an jedem Montag
Protestaktionen vor dem Gebäude der DITIB durchzuführen. Daneben wird sicherlich
auch juristisch gegen die Änderung des Bebauungsplanes vorgegangen werden.
Einige Anwohner werden eine Normenkontrollklage gegen den fragwürdigen
Stadtratsbeschluss vor dem OVG in Münster durchführen. Solche Klagen sind
sicherlich nicht chancenlos. Entscheidend ist es aber, dass die Kölner
Bürgerschaft ihren Protest an die Wahlurnen trägt. Ich bin der einzige
OB-Kandidat, der klipp und klar sagt, Köln braucht eine solche Megamoschee
nicht. Im übrigen möchte ich noch einmal ausdrücklich daran erinnern, dass
selbst der CDU-Vorsitzende im Stadtteil Ehrenfeld mittlerweile zu uns
übergelaufen ist, da er erkannt hat, dass ausschließlich pro Köln ernsthaft
Widerstand gegen das Projekt betreibt.
3. Was sagen Sie zur
Haltung der Kölner CDU in dieser Frage?
Die Kölner
CDU ist in dieser Frage tief gespalten. Die CDU-Basis teilt im Wesentlichen
unsere Kritik an dem Moscheebauvorhaben. Die örtlichen Parteifunktionäre
natürlich nicht. Sie haben gerade in den letzten Monaten einen regelrechten
Schlingerkurs gefahren. CDU-Oberbürgermeister Schramma erklärt das Projekt zu
seiner Herzensangelegenheit. Im Stadtrat sowie in einigen Bezirksvertretungen
verabschiedet die CDU-Fraktion gemeinsam mit der SED-Nachfolgepartei Resolution
gegen unseren Anti-Islamisierungskongress. Jetzt, wo es auf ihre Stimme nicht
mehr ankam, stimmte die CDU aus ausschließlich taktischen Erwägungen gegen den
Moscheebau. Glaubwürdig ist dies alles nicht. Der Wähler wird im kommenden Juni
dann auch sicherlich das Original und nicht ein billiges Plagiat wählen.