30. August
2008
Helle Aufregung herrschte am Samstagvormittag
gegen 10.30 Uhr in der Fußgängerzone Leverkusen-Wiesdorf.
Polizei und Krankenwagen mußten auffahren, nachdem knapp ein
Dutzend Linksextremisten einen genehmigten Informationsstand der
Bürgerbewegung pro NRW überfallen hatten. Bei dem Angriff
der gewalttätigen Linkskriminellen wurde der Leverkusener
Oberbürgermeisterkandidat von pro NRW, der 40jährige
Heilpraktiker Jörg Uckermann, zu Boden geschlagen und mußte mit
dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in das Klinikum
Leverkusen verbracht werden. Auf den pro-Köln-Bezirksvertreter
Martin Schöppe wurde ebenfalls von mehreren Angreifern mit den
Fäusten eingeschlagen – Schöppe mußte im Krankenhaus wegen
multipler Prellungen, Schwellungen im Gesichtsbereich,
Hautabschürfungen sowie Schmerzen im Hals-Wirbelsäulen-Bereich
behandelt werden.
Dieser unglaubliche Vorfall ereignete sich mitten
in der belebten Fußgängerzone in Leverkusen Mitte vor den Augen
Dutzender Passanten, die spontan ihre Hilfe anboten. Die Polizei
nahm derweil die Verfolgung der Täter auf und ermittelt wegen
nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Der Infostand
von pro NRW wurde nach dem Vorfall aber wie geplant bis ca.
13.00 Uhr erfolgreich fortgesetzt. Viele Bürger äußerten dabei
ihre Empörung über die Methoden der extremistischen
pro-NRW-Gegner; zwei Passanten füllten sogar spontan einen
Aufnahmeantrag für die Bürgerbewegung aus.
Die Hetze der etablierten Politiker in Leverkusen
sowie im ganzen Rheinland gegen die pro-Bewegung scheint damit
erneut bei einfacheren Gemütern in der linksextremen Szene auf
fruchtbaren Boden gefallen zu sein. In dankenswerter Offenheit
kommentierte auch der – zufällig anwesende? – Leverkusener
CDU-Fraktionsvorsitzende und pensionierte Lützenkirchener
Grundschullehrer Klaus Hupperth den Überfall der linken
Gewalttäter auf die Mitglieder von pro NRW: „Mir ist völlig
egal, was mit Euch geschieht. Ihr seid selbst schuld!“
„Deutlicher geht es wohl kaum“, erklärt dazu die
pro-NRW-Kreisvorsitzende Susanne Kutzner. „Dazu paßt auch ins
Bild, daß die Angreifer schon kurz nach dem Aufstellen des
Infostandes kamen. Denn Ort und Termine unserer Infostände sind
ja eigentlich nur der Stadtverwaltung von SPD-Oberbürgermeister
Küchler bekannt. Ich frage mich ernsthaft, wieweit die
etablierte Politik im Wechselspiel mit linksextremen
Gewalttätern diese Eskalation im politischen Meinungsstreit noch
vorantreiben will?“
Der ebenfalls anwesende pro-Köln- und
pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht betonte im Anschluß, daß die
landesweite Infostandserie dessen ungeachtet natürlich wie
geplant fortgeführt werde:
„Wir lassen uns weder von Schikanen durch CDU,
SPD und Co. noch von linksextremen Gewalttätern unser Recht auf
Meinungsfreiheit streitig machen. Wir verteidigen statt dessen
elementare demokratische Grundrechte gegen einen regelrechten
Straßenterror im Namen einer verlogenen Politcal Correctness.
Eingeworfene Fensterscheiben im pro-Köln-Fraktionsbüro, ein
bewußtlos geschlagener pro-Köln-Stadtrat vor einer Woche, und
nun dieser erneute brutale Überfall mit zwei verletzten
pro-NRW-Spitzenfunktionären als Folge. Wollen etwa Küchler und
Co. zusehen, wie auf diese Weise ihr unliebsamer Mitbewerber um
das Oberbürgermeisteramt Jörg Uckermann zum Verzicht auf seine
Kandidatur geprügelt werden soll?
Ich frage ganz im Ernst und ohne jene Polemik
jeden Pressevertreter, jeden Politiker und alle Bürger
Leverkusens und des Rheinlandes: Sind wir wirklich noch so weit
entfernt von den Zuständen in Weißrußland, Simbabwe oder China?
Hier wie dort werden unliebsame Oppositionspolitiker
zusammengeschlagen, Büros von Oppositionellen angegriffen und
beschädigt, Versammlungsräume gekündigt oder behördliche
Schikanen angeordnet. Ist das der Weg, den wir hier in
Deutschland wirklich einschlagen wollen? Soll es zum Standart in
der politischen Auseinandersetzung werden, daß sich die
Mehrheitsvertreter von CDU, SPD, FDP und Grünen ausdrücklich
gegen eine Resolution zum Gewaltverzicht in der Politik
aussprechen, wie erst vorgestern in der Kölner Ratssitzung
geschehen? Jetzt ist der Zeitpunkt da, wo jeder ehrlich
überzeugte Demokrat Einspruch anmelden müßte – auch wenn es sich
um eine ungeliebte, politisch nicht korrekte Konkurrenz handelt.
Und ich sage auch ganz klar: Ich erwarte an
dieser Stelle endlich einmal klare und mahnende Worte der
evangelischen und katholischen Kirchenvertreter, die zu solchen
Überfällen bisher eisern geschwiegen und sich im Gegenteil
mancherorts sogar noch an primitiven Hetzkampagnen gegen
angesehene christliche pro-Köln- und pro-NRW-Mitglieder
beteiligt haben. Hier gäbe es eine einmalige Gelegenheit,
christliche Charakterstärke und echte Zivilcourage zu zeigen,
gegen den Strom des Zeitgeistes zu schwimmen und politische
Minderheiten in Schutz zu nehmen.
Es wird sich ja zeigen, wieviel politischer
Anstand bei den Mächtigen in unserem Land noch vorhanden ist.
Dessen ungeachtet gehen wir unseren Weg weiter, wohl wissend daß
wir in vielen Fragen die Mehrheitsmeinung der einheimischen
Bevölkerung vertreten. Und in der Gewißheit, daß es in ganz NRW
ein Wählerpotential von bis zu 20 Prozent für einen seriösen
rechtsdemokratischen Politikansatz gibt. Diesem Teil der
Bevölkerung werden wir eine kräftige Stimme verleihen, sowohl in
Leverkusen, als auch in Köln und ganz NRW.“
Von dem Überfall existiert übrigens ein Video,
das derzeit noch ausgewertet und so schnell als möglich auf den
Internetseiten der pro-Bewegung zur Verfügung stehen wird.
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Am Samstagvormittag fand
in der Fußgängerzone von Leverkusen ein angemeldeter
Infostand von pro NRW statt. |
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Nach einem Überfall von
Linksextremen mußte der Oberbürgermeisterkandidat von pro
NRW, der 40jährige Heilpraktiker Jörg Uckermann, mit dem
Rettungswagen in das Klinikum Leverkusen verbracht werden. |
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