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12. Juni 2009:
Kurth startet in Köln mit Plakat-Skandal
Der aus Berlin importierte und dort schon
skandalerprobte und dann abservierte neue CDU-Oberbürgermeisterkandidat Peter
Kurth hat auch in Köln mit seiner offiziellen „Inthronisation“ eine Bruchlandung
hingelegt. Die Kölner „Parteifreunde“ hatten zur Vorstellung Kurths bereits
jetzt – verbotener Weise – Wahlplakate mit dem Konterfei des dauergrinsenden
Berliner CDU-Auslaufmodells verklebt. Ein klarer Verstoß gegen alle kommunalen
Bestimmungen, wonach erst sechs Wochen vor der Wahl plakatiert werden darf. So
verschwanden die Kurth-Plakate ebenso schnell, wie sie gekommen waren – ein Omen
für Kurths Köln-Intermezzo im Ganzen?
Schließlich verstummen die Gerüchte in Medien
und CDU-Kreisen nicht, daß Kurth nach der Wahl sowieso in Richtung Düsseldorf
verschwinden wird, wo er in der Landesregierung für seinen „Opfergang“ in Köln
mit einem schönen Pöstchen entlohnt werden soll. An einen Erfolg bei der Kölner
OB-Wahl für die CDU glauben ernsthafte Beobachter schon seit Monaten nicht mehr
angesichts der „verbrannten Erde“, die der Skandal-OB Fritz Schramma hinterläßt.
In Umfragen zur Oberbürgermeisterwahl liegt die CDU konstant und abgeschlagen
nur auf Platz 2, gefolgt von einem ominösen „anderen Kandidaten“, dessen Namen
sich die Zeitungen offensichtlich nicht ausschreiben trauen. Vielleicht meint
man ja - wie in grauen Vorzeiten - die „bösen Geister“ bannen zu können, wenn
man nur ihre Namen nicht ausspricht! Der ansonsten noch offiziell gehätschelte
dritte „etablierte OB-Kandidat“ von der FDP kommt in den Umfragen stets erst
hinter dem ominösen „Namenlosen“ ...
Hierzu erklärt der Oberbürgermeisterkandidat
der Bürgerbewegung pro Köln, der 45jährige Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Eigentlich finde ich es ziemlich
enttäuschend, mit welchen Konkurrenten ich mich bei dieser Wahl messen muß: Die
kölsche Volksfront von SPD bis PDS schickt einen mühsam wiederbelebten
Polit-Rentner aus Düsseldorf ins Rennen, während die CDU einen
skandalgeschüttelten politischen Untoten aus Berlin aus dem Hut zaubert. Vom
FDP-Kandidaten will ich gar nicht erst reden, da dieser sowieso für den
Wahlausgang von nur untergeordneter Bedeutung sein wird.
Was bleibt ist die Konstellation von drei
völlig austauschbaren und jeweils mehrfach gescheiterten Kandidaten der
etablierten Politik auf der einen Seite, und pro Köln auf der anderen Seite. Ich
steige gerne als Lobbyvertreter der ganz normalen einheimischen und
steuerzahlenden Bevölkerung gegen die multikultibefürwortenden Klüngel-Brüder
von SPD, CDU und Co. in den Ring!
Die Bürger haben damit auch in der Frage des
Oberbürgermeisters am 30. August eine eindeutige Wahl, wobei ich den Kölnerinnen
und Kölnern persönlich garantiere, den Korruptions- und Klüngelsumpf im
politischen System der Domstadt rücksichtslos trocken zu legen! Es muß Schluß
sein mit der Käuflichkeit politischer Entscheidungen, mit der Ämterpatronage in
der öffentlichen Verwaltung und mit der Selbstbedienungsmentalität von
Kommunalpolitikern in den Aufsichtsräten und Vorstandsetagen städtischer bzw.
stadtnaher Unternehmen! Denn wir brauchen ehrliche und echte Volksvertreter
statt lustreisender Kommunalpolitiker mit hemmungsloser Raffkementalität.“
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