Vom Regen in die Traufe
CDU-Kurth kann Eröffnung der Großmoschee in Köln-Ehrenfeld kaum mehr abwarten
und fordert noch mehr türkischstämmige Kandidaten in der Politik: „Wir werden
dort weiter machen, wo Schramma aufgehört hat.“
Der neue CDU-Oberbürgermeisterkandidat
Kurth hat nicht nur eine skandalträchtige und klüngelerprobte Vergangenheit,
er steht auch in anderen politischen Bereichen in bester Tradition des noch
amtierenden OB Schramma: Kurth machte Anfang Juni in der der Kölner
DITIB-Zentrale seinen
Antrittsbesuch als CDU-Bewerber und signalisierte den türkischen
Islamisten und Nationalisten, das Großmoscheeprojekt in Ehrenfeld – entgegen
dem Parteitagsbeschluß der Kölner CDU-Basis – voll zu unterstützen. Wörtlich
führte er aus: „„Ich bin schon gespannt auf die Eröffnung der Ehrenfelder
Zentralmoschee. Ich habe mir besonders von Herrn Armin Laschet und Herrn Fritz
Schramma Informationen über das Moschee-Projekt eingeholt.“
Vollstes Verständnis äußerte Kurth
natürlich auch für die DITIB-Wünsche nach noch mehr politischer Mitsprache und
noch mehr türkischstämmigen Kandidaten: „In Zukunft werden wir mehr türkisch
stämmige Kandidaten haben. Auch Herr Schramma hat sich hier sehr verdient
gemacht. Wir werden dort weiter machen, wo er aufgehört hat. Unsere Arbeit
werden wir gemeinsam fortführen. Ich habe auch gute Freunde in der Türkei.
Istanbul, Ankara und Alanya sind mir wohl bekannt. Je mehr wir uns der Sorgen
und Probleme der Mitbürger annehmen und diese als unsere eigenen Probleme
auffassen, desto schneller und besser können wir diese lösen. Ich hoffe auf
eine nachhaltige Zusammenarbeit. Wir sollten immer in Kontakt bleiben und
DITIB sollte mit dabei sein, wenn es um die Entwicklung neuer Projekte geht.
Ich bedanke mich nochmals.“
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Es bleibt dabei: Auf
der einen Seite die verbrauchten Kandidaten der Altparteien für das Amt
des Oberbürgermeisters, die alle Teil des Kölner Klüngelsystems und
politisch kaum unterscheidbar sind.
Auf der anderen Seite der
OB-Kandidat der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht, der
für politische Erneuerung und unsere rheinische Lebensweise statt Multi-Kulti
steht! |
Der Vorsitzende der türkisch-islamischen
Union DITIB, Sadi Arslan, verabschiedete Kurth dann auch mit außerordentlich
warmen Worten: „Die DITIB ist besonders durch das Zentralmoschee-Projekt ins
Licht der Öffentlichkeit gerückt. Hier hat uns insbesondere der jetzige
Oberbürgermeister von Köln, Fritz Schramma, geholfen. Ich hoffe, dass wir auch
auf Ihre Unterstützung setzen können, wenn Sie gewählt werden sollten ...
Würde Fritz Schramma wieder kandidieren, hätte er, auf Grund der Unterstützung
für die Moschee, die Stimmen der türkischen Mitbürger größtenteils auf seiner
Seite wissen können. Köln hat aber auch eine andere Besonderheit. Es ist
nämlich die Partnerstadt von Istanbul. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die
Zukunft. Ganz gleich, ob Sie gewählt werden oder nicht, unsere gute
Zusammenarbeit wird fortbestehen.“
In dankenswerter Offenheit wird damit auch
noch einmal klar, was pro Köln und viele Bürger dieser Stadt schon lange
sagten: Fritz Schramma hat beim Großmoscheeprojekt offensichtlich auch auf
zigtausende Stimmen türkischstämmiger Wähler geschielt … und der neue
CDU-Kandidat Kurth steht ihm hier in nichts nach!