Polizeiführung hebelt Versammlungsfreiheit
aus
Die Führung der Kölner Polizei hat heute
ihre Beamten in einer Auseinandersetzung mit gewaltbereiten Linksextremisten
regelrecht verheizt und schließlich vor den roten Gewalttätern kapituliert.
Sie rief den polizeilichen Notstand aus und beendete damit eine friedliche
Kundgebung der Bürgerbewegung pro Köln auf dem Heumarkt, gerade nachdem der
italienische Europaabgeordnete Mario Borghezio die ersten Sätze seiner Rede
gegen die Islamisierung Mitteleuropas gesprochen hatte. Dieser Willkürakt
konterkarierte regelrecht den zweitätigen Einsatz Tausender Polizeibeamter gegen
mehrere tausend gewaltbereite Politextremisten, die am 20. September 2008 von
linken Parteien und Gewerkschaften aus dem gesamten Bundesgebiet in die Domstadt
gekarrt worden sind.
Und: Ein Polizeihubschrauber zwang ein
Flugzeug zum Landen, das ein Banner mit der Losung PRO KÖLN hinter sich herzog.
Das würde angeblich die linken Randalierer provozieren, hieß es. Eine
Realsatire!
Die Polizeiführung rief schließlich den
„polizeilichen Notstand“ aus und verabschiedete sich damit von ihrem
gesetzlichen Auftrag, die Versammlungsfreiheit sicherzustellen. Sie räumte nicht
nur den Extremisten die Möglichkeit ein, mehrere hundert pro-Köln-Anhänger, die
sich am KölnBonner Flughafen gesammelt hatten, von der Teilnahme am
Anti-Islamisierungskongreß abzuhalten. Vielmehr löste sie auch die Versammlung
auf dem Heumarkt auf, obwohl dazu offensichtlich keinerlei Notwendigkeit
bestanden hatte.
Die „Notstands“-Erklärung der Polizeiführung
erfolgte willkürlich und rechtswidrig. Die Kölner Polizei ging nach eigenen
Veröffentlichungen im Vorfeld des Kongresses davon aus, dass am 20. September
40.000 Gegendemonstranten in Köln erscheinen würden. Diese Zahl wurde bei weitem
nicht erreicht. Die Polizei weiß genau, dass zwischen einem Drittel und einem
Viertel der Gegner rechtsgerichteter politischer Aktivitäten gewaltbereit ist.
Sie musste also von der Anwesenheit von mehr als 10.000 gewaltbereiten
Linksextremisten ausgehen und sich auf deren Abwehr entsprechend vorbereiten.
Das hat sie offenbar nicht getan.
Tatsächlich dürften weniger als 15.000 Linke
aus dem halben Bundesgebiet den bereitgestellten Bussen entstiegen sein. Davon
waren kaum mehr als 3.000 gewaltbereit: Sie karrten in Einkaufswagen
Pflastersteine heran, um damit die Polizeibeamten zu bewerfen, setzten
Müllcontainer in Brand, und sie griffen Personen an, die sie für „Rechte“
hielten. Unweit des Heumarktes versuchten sie, einer Polizistin die
Dienstpistole zu entreißen.
Die Polizei hätte mit Wasserwerfern eine
Gasse bilden können, um den pro-Köln-Anhängern den Zugang zum Heumarkt zu
ermöglichen. Dann wäre die Versammlung gegen 18.00 Uhr beendet gewesen und allen
Beteiligten der jetzt unvermeidbar gewordene zweite Anlauf zur Durchführung des
Anti-Islamisierungskongresses erspart geblieben.
Pro Köln wird jetzt beim zuständigen Verwaltungsgericht die
Rechtswidrigkeit der polizeilichen „Notstandserklärung“ feststellen lassen und
dann mit den europäischen Freunden in Frankreich, Flandern, Italien und
Österreich einen neuen Kongresstermin festlegen. Es gilt, Demokratie und
Rechtsstaat nicht nur gegen die Islamisten, sondern auch gegen gewaltbereite
Linksextremisten und eine fachlich überforderte Kölner Polizeiführung
durchzusetzen!