Wie viele Groß-Moscheen braucht Köln?
Nach der Entscheidung der
Mehrheitsfraktionen im Kölner Stadtrat für den Bau einer DITIB-Großmoschee in
Ehrenfeld melden weitere muslimische Vereinigungen Ansprüche auf die Realisation
ähnlicher Bauprojekte an. Denn die DITIB-Moschee steht selbstverständlich
nur auf dem Papier allen in Köln lebenden Moslems offen. Sie ist ein Projekt der
türkischen Regierung, mit dem sich weder Kurden noch Araber identifizieren
können.
Die „Kölnische Rundschau“ kündigte Ende
August an, was uns bevorsteht: „Der neuen, repräsentativen Moschee in Ehrenfeld
werden an anderer Stelle in Köln wohl weitere folgen: Baudezernent Bernd
Streitberger geht davon aus, daß der Bauantrag der Türkisch-Islamischen Union
nicht der letzte sein wird – ‚wenngleich diese Moschee schon etwas Besonderes
ist’. Jedoch habe erst kürzlich der marokkanische Generalkonsul gegenüber
Oberbürgermeister Fritz Schramma erklärt, daß die in Köln lebenden Muslime aus
seiner Heimat, von denen ein großer Teil im Rechtsrheinischen wohnt, ebenfalls
eine Moschee bauen möchten, möglicherweise in Mülheim, sagt OB-Sprecher Gregor
Timmer.“
Danach fehlt selbstverständlich noch eine
Moschee im Kölner Norden, eine in Rodenkirchen und eine in Porz. Und so weiter …
Die Ratsentscheidung für die
DITIB-Großmoschee hat eine verheerende Signalwirkung. Deshalb ist es so wichtig,
daß diese Abstimmung in der vergangenen Woche keine abschließende Regelung
werden wird. Ratsbeschlüsse können durchaus wieder aufgehoben und Bebauungspläne
geändert werden. Unabhängig davon, daß die Auseinandersetzung um die
DITIB-Moschee in Ehrenfeld mit allen politischen und rechtlichen Mitteln
weitergeht, kann nur eine politische Lösung im Rat eine ansonsten möglicherweise
bevorstehende Moscheebau-Welle stoppen.
Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ist der
Schlüssel: Wir brauchen im Rat andere Mehrheiten! SPD, Grüne, FDP und
Linkspartei sind verfestigte Befürworter der Großmoschee-Bauten. Pro Köln ist
die treibende und einzig zuverlässige Kraft im Kampf gegen die Islamisierung der
Domstadt: Nur infolge des von uns ausgehenden Drucks, durch die Konkurrenz in
Gestalt der Bürgerbewegung pro Köln ist die CDU-Ratsfraktion eingebrochen und
hat gegen den Moscheebau gestimmt. Falls pro Köln am 7. Juni 2009 ein
zweistelliges Wahlergebnis bekommt und die vier islamophilen Fraktionen Mandate
verlieren, wäre zweierlei sichergestellt:
1.) Es
wird keine Bebauungsplanänderungen für weitere Moscheebauten geben.
2.) Pro
Köln wird einen Antrag in den Rat einbringen, der darauf abzielt, den
Ratsbeschluß für die Ehrenfelder Bebauungsplanänderung vom August 2008
aufzuheben.
Soweit die Groß-Moschee bis dahin noch nicht
steht – also mit allergrößter Wahrscheinlichkeit -, muß die Baugenehmigung
sodann aufgehoben werden. Ungünstigstenfalls könnte die DITIB deshalb gegen die
Stadt Köln für ihre bislang entstandenen Kosten einen Anspruch auf
Schadensersatz geltend machen. Der müßte dann eben, falls es sich rechtlich
nicht vermeiden läßt, von der Stadt getragen werden – Kölner Kommunalpolitiker
haben in der Vergangenheit ganz andere Summen als diejenigen, um die es dabei
gehen kann, aus weit schlechteren Gründen in den Sand gesetzt.
Eine andere Ratsmehrheit würde den Weg für
eine andere Politik frei machen. So, wie der Rat per Mehrheitsbeschluß grünes
Licht für den Bau einer Groß-Moschee geben kann, hat er auch die Möglichkeit,
auf Rot umzuschalten.
Die Kölner haben es selbst in der Hand: Wer
am 7. Juni 2009 zuhause bleibt, weil er meint, Wahlen würden nichts verändern,
der spielt den Befürwortern einer ganzen Serie von Großmoschee-Bauten in die
Hände. Diese Parteien werden nur von einer Minderheit der Kölner gewählt. Die
größte Partei ist bei Kommunalwahlen seit Jahr und Tag die Partei der
Nichtwähler. Falls es gelingt, aus dieser größten „Wählergruppe“ auch nur einen
Teil für pro Köln zu mobilisieren, kann sich das Blatt sehr schnell wenden!