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Markus Beisicht
Vorsitzender der Bürgerbewegung pro Köln
e.V.
Rechtsanwalt
Jahrgang 1963
verheiratet, zwei Kinder |
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Frage:
Was hat Sie
persönlich dazu bewogen, sich für die Bürgerbewegung pro Köln zu engagieren?
Antwort:
Das Versagen der etablierten Politik.
Mir wurde klar, daß die gesamte etablierte Politik in Köln für Filz, Korruption,
Mißwirtschaft, Spendenskandale, Kriminalitätsexplosion, Täter- statt
Opferschutz, Selbstbereicherung, unbegrenzte Zuwanderung und Multi-Kulti-Exzesse
zu Lasten der Steuerzahler steht. Der Wähler konnte lediglich zwischen den
korrupten, verbrauchten und kaum mehr unterscheidbaren Klüngelparteien wählen.
Dies wollte ich mithelfen zu verändern. Denn etablierte Kommunalpolitiker wie
Rüther, Biciste, Heugel, Blömer u.a. haben den Ruf einer ganzen Stadt ruiniert.
Frage:
Für welches
politische Ziel setzen Sie sich bei Ihrer Arbeit für Köln besonders ein?
Antwort:
Wohin der Blick in Köln auch fällt:
Korruption breitet sich metastasenartig aus. Beamte und Angestellte werden
bestochen, Manager leiten Riesensummen in die eigene Tasche, und unsere
etablierten Kommunalpolitiker werden „beatmet“, wie schmieren im Jargon der
Eingeweihten heißt. Das Umgehen jedweder Moral und Regel gilt als besonders
pfiffig. Beim gegenseitigen Helfen kommt es gar nicht darauf an, wer zu welcher
Altpartei gehört. Die Sieger lassen die Verlierer nicht verkommen, denn unten
kann ja bald schon wieder oben sein. Es ist eine unserer wichtigsten Aufgaben,
diesen Filz und Sumpf trocken zulegen.
Frage:
Warum glauben
Sie, daß die Altparteien in der Kölner Kommunalpolitik versagt haben?
Antwort:
Nahezu alle politischen Mißstände in
Köln entspringen dem Versagen derer, die schon viel zu lange die Geschicke Kölns
bestimmen. Weder ist die Kriminalitätsexplosion der letzten Jahre vom Himmel
gefallen, noch gab es irgendein Naturgesetz, daß die Mehrheitsfraktionen dazu
zwang, die Stadt Köln astronomisch zu verschulden und die sozialen
Sicherungssysteme zu ruinieren. Auch öffneten sich die Grenzen nicht von allein
für Asylbetrüger und Wohlfahrtsuchende aus aller Welt.
Frage:
Und was ist
bei pro Köln anders oder besser?
Antwort:
Köln braucht eine elementar andere
Politik und insbesondere mehr Stadträte und Bezirksvertreter, die primär Politik
für die einheimische Bevölkerung anstatt für Fremde und Randgruppen betreiben.
Im Gegensatz zu den Altparteien ist pro Köln nicht der Meinung, daß das Kölner
Stadtbild künftig von Minaretten bestimmt werden soll. Pro Köln sagt klar nein
zu den Moscheeplänen der Politiker. Wir fragen uns zudem, ob der rheinische
Charakter unserer Stadt nicht durch ungebremste Masseneinwanderung verloren
geht. Wir plädieren für eine Zuwanderungspolitik, die sich an den Verhältnissen
auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt sowie den Integrationsmöglichkeiten unserer
Stadt orientiert.
Frage:
Was sagen Sie
den Kölner Bürgern, die auch von der etablierten Politik enttäuscht wurden?
Antwort:
Schweigen und sich angewidert von der
Kölner Kommunalpolitik abzuwenden nützt nur den Altparteien. Wir müssen uns
gemeinsam in die Kölner Kommunalpolitik einbringen. Wir treten für
bürgerschaftliches Engagement und mehr demokratische Mitwirkungsrechte in der
Kölner Stadtpolitik ein. Die Zukunft unserer Stadt kann nur durch
vorurteilsfreie Debatten positiv gestaltet werden.
Frage:
Welche Vision
haben Sie von unserer Stadt Köln in der Zukunft?
Antwort:
Mit Mittelmaß, Filz und Dilettantismus
ist unsere Zukunft nicht zu gewinnen. Die Verwaltung muß dringend
professionalisiert, entbürokratisiert und vor allem verjüngt werden. Bürgernähe
darf nicht ein Schlagwort sein, sondern muß praktiziert werden. Die
demokratische Teilnahme des Kölner Bürger an Entscheidungsprozessen ist zu
fördern.
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