Alt-Niehl: Asyl-Wahnsinn als Tauschgeschäft – neue Massenunterkunft in die Merkenicher Straße?
Aus den Veedeln, Köln aktuell / Freitag, 11.März.2016

Alt-Niehl: Asyl-Wahnsinn als Tauschgeschäft - neue Massenunterkunft in die Merkenicher Straße?

Beantragtes Asylantenheim in der Merkenicher Straße 219 in Alt-Niehl.

Beantragtes Asylantenheim in der Merkenicher Straße 219 in Alt-Niehl.

Der Antrag der Grünen in der gestrigen Bezirksvertretungssitzung Nippes, das Grundstück Merkenicher Straße 219 in Alt-Niehl für Asylanten zu nutzen, ist ein weiteres Paradebeispiel, wie auf Kosten der Kölner Bürger der Willkommenswahnsinn auf die Spitze getrieben wird.

Zur Vorgeschichte: Der Stadtteil Niehl wurde bei 11.410 Einwohnern inzwischen mit 586 Asylbewerbern beglückt, was einer städtischen Spitzenquote von 5,14 % gemessen an der Wohnbevölkerung ausmacht. Mit der Turnhallenbelegung Halfengasse durch die Stadt hat man es in Alt-Niehl aber dann doch zu weit getrieben. Proteste der Anwohner und das Missfallen von Seiten der Sportvereine und Teilen der Elternschaft ist groß. Hinzu kommt, dass in Alt-Niehl mit dem Bau der Asylantenheime Pastor-Wolff Straße und Merkenicher Straße/ Niehler Damm zwei weitere Heime für rund 200 Sozialtouristen entstehen werden.

Die Asyl-Turnhalle Halfengasse soll so überflüssig werden - so zumindest die wenig realistische Hoffnung der Altparteien.

Die Asyl-Turnhalle Halfengasse soll so überflüssig werden - so zumindest die wenig realistische Hoffnung der grünen Bezirksvertreter.

Der Antrag der Grünen ist deshalb eigentlich ein verzweifelter und untauglicher Versuch, die Wogen zu glätten. Das Tauschgegeschäft mit der Stadt soll nach Ansicht der Altparteien in der BV Nippes lauten: Turnhalle Halfengasse gegen Merkenicher Straße 219. Hier ist aber eher die Frage, ob der Schuss nicht nach hinten losgeht. Schließlich handelt es sich bei der Halfengasse zumindest offiziell nur um eine vorübergehende Belegung einer Turnhalle, während mit dem Gebäude in der Merkenichstraße eine möglicherweise dauerhafte Ansiedlung in einem festen Gebäude verbunden wäre. Der Antrag wurde trotzdem mit nur einer Gegenstimme von Pro Köln abgesegnet.

Apropos Turnhallen-Belegungen mit Asylbewerbern in Köln. Diese sind trotz aller anderslautenden Versprechungen weiter im Vormarsch - und keineswegs nur vorübergehende Notmaßnahmen. Im Sozialausschuss wird bereits überlegt, wie auch in den Turnhallen überall kostenlos WLAN-Internet bereit gestellt werden kann. Wenn die Turnhallen schon so häuslich eingerichtet werden, wird es sicherlich in naher Zukunft keine Räumung geben. Ganz im Gegenteil, vielmehr kann z.B. der Vorschlag der Grünen in Niehl auch zu einer Fortsetzung der Belegung der Turnhalle und zur gleichzeitigen Neubelegung der Merkenicher Straße 219 führen. Mit den Totschlagargumenten “gesetzliche Verpflichtung, Gefahr in Verzug oder Notlage” ist die Stadtverwaltung schnell zur Hand.

Bald noch mehr nette Nachbarn aus aller Herren Länder in der Merkenicher Straße in Alt-Niehl?

Bald noch mehr nette Nachbarn aus aller Herren Länder in der Merkenicher Straße in Alt-Niehl?

Der Antrag der Grünen musste im Original übrigens noch etwas abgeändert werden, da man beinahe Opfer der eigenen Propaganda geworden wäre: Im Originalantrag war von „Flüchtlingsfamilien“ die Rede. Der Bezirksbürgermeister wies aber darauf hin, dass die Halfengasse ausschließlich mit Männern belegt ist. Eine Umsiedlung 500 Meter weiter in die Merkenicher Straße käme so gar nicht in Frage. Also wurden aus „Flüchtlingsfamilien“ kurzerhand „Flüchtlinge“ gemacht.

Das ins Visier genommene Gebäude in der Merkenicher Straße ist übrigens ein heruntergekommenes ehemaliges Schulgebäude. Im Hof will man auch noch Container aufstellen nach den Plänen der Grünen. Ob da so mancher Baum gefällt wird? In der Nesselroder Straße ist das Fällen eines Baumes schon an der Turnhalle geschehen.

Und über die Kosten muss man sich natürlich auch keine Gedanken machen. Es reicht in der BV Wünsche zu äußern. Dann hat die Verwaltung das zu bearbeiten, ob sinnvoll oder nicht. Ein genauer Blick auf das Gebäude vor der Beschlussfassung hätte vielleicht genügt, um den ganzen Irrsinn zu erkennen.

Da die Kosten für den Umbau solcher Objekte meist in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen, hat die Stadt in den Jahrzehnten davor Künstlern in Köln eine Anmietung solcher Gebäude möglich gemacht. Günstige Ateliers sind hierdurch entstanden. Im Bezirk Nippes gibt es z.B., das Gebäude V6 auf den Riehler Heimstätten oder ein Kooperative am Heckweg in Longerich, ein Galerist nutzt das Pallenbergheim. Bei einer aktuellen Stunde zu der Künstlerkooperative auf dem Clouthgelände haben die Grünen wohl Krokodilstränen vergossen. Man wollte unbedingt, dass die Künstler dort ihren 5 Millionen Kredit abschließen können, um dort weiter ihre Kunst zu machen und die Moderne Stadt sollte noch ein wenig Schonfrist walten lassen.

Dass es sich bei der Merkenicher Straße 219 nicht um das feudale Clouthgelände handelt, sondern um ein relativ eng bebautes und zum Teil verbautes Areal in Alt-Niehl, macht auf die Brisanz aufmerksam, die im Gelände liegt. Ein paar Häuser weiter war der Sitz der islamischen Amatullah Sekte. Die Amatullah Sekte war eine Vereinigung, die Kirchen und Schulen ausraubte (z.B. die Marienkirche in Nippes), das Diebesgut zu Geld machte und dem “Islamischen Staat” zukommen ließ …

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