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20. Juni 2005:

Die fünfte Kolonne Ankaras

Immer öfter werden die Türken in Deutschland von der Regierung in Ankara und den türkischen Medien als Instrument zur Beeinflußung der deutschen Politik eingesetzt. Wegen eines Bundestagsbeschlußes, der den Völkermord an den Armeniern während des 1. Weltkriegs kritisiert, haben türkische Zeitungen ihre Landsleute in  Deutschland nun zu Massenprotesten aufgerufen. Und der türkische Außenminister Abdullah Gül leugnete glatt diesen hunderttausendfachen Massenmord und kritisierte drohend die „große Ungerechtigkeit gegenüber der Türkei und auch den in Deutschland lebenden Türken“. In den Kölner DuMont-Zeitungen ist von alledem nichts zu lesen – zum Schutz des multikulturellen Zusammenlebens werden wie so oft wichtige Nachrichten unterdrückt und die Wahrheit verschwiegen.

Dabei wäre es auch für alle Kölner sehr interessant, mehr über das Geschichtsverständnis der Interessenvertreter ihrer türkischstämmigen Nachbarn zu erfahren. Im Gegensatz zu uns Deutschen reden die meisten Türken ihre Vergangenheit nämlich schön. Dunkle Kapitel wie der Völkermord an den Armeniern werden einfach ausgeblendet. In der Türkei werden sogar diejenigen vom Staat verfolgt, die dieses Verbrechen anprangern! Das sollten sich all jene vor Augen halten, die ständig Vergangenheitsbewältigung einfordern und im gleichen Atemzug den EU-Beitritt der Türkei befürworten. Welche Politiker-Mentalität wir uns mit diesem zu 97 Prozent in Asien liegenden Land in die europäische Wertegemeinschaft holen würden, verdeutlichen am Besten die Aussagen des türkischen Außenministers Gül.

Dieser zeigte sich „sehr bestürzt“ über die Kritik an den „angeblichen“ Massenmorden. Und weiter: „Wo und wann soll das geschehen sein? Es gibt keinen Genozid der Türkei an den Armeniern.“ Vielmehr sei das damalige Osmanische Reich nur gegen „Banden“ vorgegangen, die armenische Zivilbevölkerung sei „in Sicherheit“ gebracht worden. Was für ein menschenverachtendes Lügengebilde, das der Wirklichkeit Hohn spricht! Denn bei der angeblich ach so friedlichen und freiwilligen Umsiedlung sind hunderttausende Armenier ums Leben gekommen und ermordet worden.

Doch ein Schuldeingeständnis würden die meisten Türken als ehrverletzend empfinden. Deshalb mobilisieren türkische Politiker offen ihre Landsleute gegen deren Gastland Deutschland. Dies zeigt deutlich, mit welcher Unverfrorenheit die politischen Vertreter dieser Minderheit inzwischen gegen unser Land agitieren. Ermuntert von unseren Multikulti-Politikern auf Bundes- und Landesebene, glauben bestimmte türkische Strategen, in Deutschland Politik im Sinne Ankaras betreiben zu können.

Besonders in Köln rennen sie damit natürlich offene Türen ein. Schließlich rühmt sich Oberbürgermeister Fritz Schramma selbst, als „Vater der Kölner Türken“ bezeichnet worden zu sein. Interessant wäre es zu wissen, wie „Papa“ Schramma zu den geschichtlichen Verbrechen seiner anatolischen „Nachkommenschaft“ steht. Ob er von seinen Kölner Türken wohl auch ein immerwährendes demütiges Schuldbekenntnis einfordert, so wie er es von seinen noch deutschstämmigen Kölnern vehement verlangt? Die darauf folgende Reaktion der türkischen Gemeinschaft in Köln wäre sicher höchst interessant!

 

 
 
 

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