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23. Mai 2005:

Bietmann visiert neue Geldquellen an

Rolf Bietmann hat die Zeichen der Zeit mal wieder richtig erkannt: Unmittelbar nach den NRW-Landtagswahlen und der Ankündigung von Neuwahlen im Bund hat auch der erfahrene Klüngel-Profi Bietmann seine Ziele neu überdacht. Für ein gutes Auskommen soll nun nicht mehr der Posten des Rheinenergie-Chefs sorgen, sondern stattdessen eine mögliche CDU-Regierungsbeteiligung auf Bundesebene.

Erleichtert hat Bietmann diese Entscheidung sicher auch der heftige Gegenwind bei seiner angekündigten Kandidatur für die Nachfolge des scheidenden Rheinenergie-Chefs. Denn selbst in der CDU gab es nach heftigen externen Protesten plötzlich Hemmungen, daß Bietmann als Rheinenergie-Aufsichtsratsvorsitzender sich praktisch selbst einstellt. Deutlicher wurde der DGB-Vorsitzende Dr. Wolfgang Uelenberg-van Dawen: „Wir sind uns einig, daß dies kein Versorgungsposten für Politiker, auch nicht für langjährige Ratspolitiker sein kann.“

Bezeichnend ist, daß Rolf Bietmann das Anstößige an seinem Vorhaben vorher scheinbar gar nicht wahrgenommen hat. Aber in der Gesellschaft, in der sich der CDU-Bundestagsabgeordnete bewegt, würde wahrscheinlich der moralische Kompaß eines jeden Schaden nehmen. Zu seinem Glück kann Bietmann nun bei den vorgezogenen Bundestagswahlen auf fette Beute hoffen. Denn ein erneutes Abgeordnetenmandat plus irgendein Regierungspöstchen bei einer eventuellen Machtübernahme ergäbe mit Sicherheit ein hübsches Sümmchen. Vielleicht nicht 600.000 Euro jährlich wie beim ursprünglich anvisierten Rheinenergie-Clou – aber auf die Sozialhilfe wird Bietmann schon nicht angewiesen sein.

Für die Kölner Bürger lassen sich folgende Lehren daraus ziehen: Wenn man die größten Abkassierer vor Ort erstmal loswerden will, muß man deren Parteien einfach auf Bundes- und Landesebene an die Macht bringen! Allerdings hat die Erfahrung gezeigt, daß CDU, SPD und Co. dort eine ähnliche „Qualitätsarbeit“ abliefern wie hier in Köln. So gesehen wäre es vielleicht ratsamer, diese Sorte von Politikern insgesamt in die Wüste zu schicken. Um einen gewieften Rechtsanwalt wie Rolf Bietmann müßte man sich sicher auch dann keine Sorgen machen.

 

 
 
 

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