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8. September 2005:

Merkenicher contra „Übergangsheim“ Causemannstraße

Der kleine Kölner Stadtteil Merkenich hat ein großes Problem. Die Bürger werden von vielen Bewohnern des „Übergangsheimes“ Causemannstraße regelrecht terrorisiert.  Diebstähle und tätliche Übergriffe sind an der Tagesordnung. Dagegen laufen die Merkenicher jetzt Sturm: Bereits nach knapp zwei Wochen haben fast 500 Bürger der rund 1.000 Merkenicher Haushalte eine pro-Köln-Petition gegen das „Übergangsheim“ in der Causemannnstraße unterschrieben.

Die Unterschriftenlisten werden von Tür zu Tür gereicht, liegen in den örtlichen Geschäften aus und erfahren überwältigende Zustimmung. Denn die absolute Mehrheit der Merkenicher fordert zusammen mit der Bürgerbewegung pro Köln eine umgehende Schließung des Heimes, in der vor allem auch Sinti- und Roma-Familien untergebracht sind.

Die Altparteien vor Ort ignorieren dagegen die Sorgen der Bürger. Und auch in der zuständigen Bezirksvertretung Chorweiler sorgen die etablierten Parteien von CDU bis hin zu den Grünen für eine Verharmlosung der Probleme. Eine Stellungnahme der Verwaltung strotzt geradezu vor hanebüchener Schönfärberei: „Durch die Ausweitung des Bewachungsbereiches auf die KVB-Haltestelle und den Stadtteil Merkenich konnten häufig Störungen, die von Hausbewohnern auszugehen drohten, verhindert bzw. präventiv vereitelt werden.“ Die Bürger Merkenichs müssen leider tagtäglich andere Erfahrungen machen: Vermüllung des Stadtteils,  Ladendiebstähle, körperliche Bedrohungen – auch von einheimischen Kindern und Jugendlichen.

Die Täter sind dabei häufig Jugendliche aus einigen der im Heim untergebrachten Zigeuner-Familien. Geradezu lächerlich wirkt deswegen folgender Satz aus der Verwaltungsvorlage: „Die Erhöhung des Drucks durch die verstärkte Kontrolle auffälliger Familien hat u.a. bewirkt, daß eine Familie das Wohnheim verlassen hat und eine andere Familie ihr störendes Verhalten deutlich verringerte.“ Denn die Merkenicher lassen sich von kosmetischen Pseudo-Aktionen nicht mehr beschwichtigen. Zur Debatte steht einzig und allein nur noch die umgehende Schließung des „Übergangsheimes“ in der Causemannstraße!

Dafür wird in den nächsten Wochen weiter ordentlich Druck gemacht werden: Die pro-Köln-Unterschriftenaktion geht weiter, in Kürze begleitet von Anträgen in der Bezirksvertretung und im Rat der Stadt Köln. Sollte das allein immer noch nicht ausreichen, um die Altparteien von einer umgehenden Lösung des Problems zu überzeugen, so ist auch eine öffentliche Kundgebung in Merkenich denkbar. Die Bürger Merkenichs und pro Köln werden jedenfalls nicht locker lassen, bis das Heim geschlossen wird. Die Politiker von CDU, SPD und Co. sollten sich dabei vor Augen halten, daß sie mit jedem weiteren Zögern mehr Merkenicher Bürger verlieren werden. Die nächsten Wahlen zum Bundestag stehen übrigens bereits am 18. September an ...

 

 
 
 

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