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16. September 2005:

Großmoschee in Porz trifft auf breiten Widerstand

Der Matthias-Chlasta-Saal im Porzer Bezirksrathaus war zum Bersten voll: Dort, wo sonst die Bezirksvertreter der Altparteien klüngeln, hat die Fraktion pro Köln am Donnerstag die Porzer Bürger über die geplante Großmoschee in der Bahnhofstraße informiert. Dabei wurde deutlich, daß eine überwältigende Mehrheit der einheimischen Bevölkerung gegen den Prachtbau im „osmanischen Stil“ ist. Zusammen wurden Vorschläge diskutiert, wie das Vorhaben des islamistischen Moscheebauvereins Mevlana e.V. noch verhindert werden kann. Neben den pro-Köln-Initiativen in den zuständigen Gremien bekundeten die Bürger ihre Bereitschaft, ihren Protest auch auf die Straße zu tragen. Den etablierten Parteien in Porz steht auf jeden Fall ein heißer Herbst bevor!

Die Porzer pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Regina Wilden (Foto: am Rednerpult mit der alten Porzer Fahne) eröffnete die Bürgerversammlung mit einem Referat über die Geschichte des Islams, seinen Missionierungsanspruch und sein Verhältnis zur demokratischen Grundordnung. Dabei wurde deutlich, daß es starke islamische Strömungen gibt, die in Konflikt stehen zu grundlegenden Werten der Demokratie, wie zum Beispiel der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Das Leben nach islamischen Werten – auch nach der islamischen Rechtsordnung, der Scharia – werde von den Moslems auch immer mehr in Deutschland angestrebt, je größer die Zahl ihrer eingewanderten Glaubensbrüder wird. In Porz würde sich das in den Plänen des Islam-Vereines Mevlana äußern, der in der Bahnhofstraße eine Großmoschee samt Kultur- und Jugendzentrum errichten will. Das Grundstück und die nötigen Geldmittel hätte der Verein schon, derzeit würde nur noch die Baugenehmigung fehlen.

Anschließend berichtete der Vorsitzende von pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht, von den bisherigen Aktionen gegen die geplante „osmanische“ Moschee. Rund 2.000 Porzer Bürger hätten bis jetzt die entsprechende pro-Köln-Petition unterschrieben. Diese gut angelaufene Unterschriftenaktion soll laut Beisicht fortgeführt werden. Ein Skandal wäre die mediale Berichterstattung über den Widerstand der Porzer Bevölkerung. „In den Kölner Zeitungen konnten sie davon keine Silbe lesen, dieses Thema gibt es ganz einfach nicht. Kein Wunder, wenn man weiß, welchem Verleger in Köln alle relevanten Zeitungen gehören.“ Aber diese Zensurmaßnahmen könnten mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen vor Ort durchbrochen werden. „Einen öffentlichen Umzug können sie nicht totschweigen. Das hat auch in Chorweiler und Kalk funktioniert.“ Die dort geplanten Großmoscheeprojekte wären darauf hin nicht weiter verfolgt worden.

Der pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs ging auf die Möglichkeiten in der Bezirksvertretung und im Rat ein. „Wir haben Anträge gegen die Moscheepläne in der Bahnhofstraße eingereicht. Jetzt müssen die Altparteien Farbe bekennen.“ Möglichst viele Zuschauer aus Porz sollten dabei in den öffentlichen Sitzungen die etablierten Politiker weiter unter Druck setzen. Die Verwaltung hätte auf jeden Fall die Möglichkeit, bei entsprechendem politischem Willen den Baugenehmigung für eine Mosche im „osmanischem Stil“ mitten in Porz zu verweigern. „Minarette und Moscheekuppeln passen bestimmt nicht in das städtebauliche Konzept einer deutschen Stadt.“

Die Porzer Bürger (Foto: Ausschnitt aus dem Matthias-Chlasta-Saal) nutzten anschließend ausgiebig die Gelegenheit zur Diskussion mit den pro-Köln-Vertretern. Dabei wiesen die ortskundigen Bürger auf weitere Mißstände im Umfeld des Mevlana-Grundstückes hin. Außerdem äußerten die Porzer ihr Unverständnis darüber, warum die Moslems bei bereits über 60 existierenden, neutralen moslemischen Gebetshäusern in Köln unbedingt auch noch eine oder mehrere Großmoscheen bräuchten. Religiöse Gründe gäbe es dafür sicherlich nicht. Gemeinsam wolle man deshalb den Bau der Großmoschee in Köln-Porz verhindern. Für dieses Ziel stellten sich nach der Versammlung zahlreiche Porzer Bürger als Ansprechpartner für dementsprechende pro-Köln-Aktionen zur Verfügung. Der Anfang für eine breite Widerstandsfront in Porz ist damit gemacht!

 

 
 
 

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