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9. Juni 2005:

Hubschrauberlandeplatz auf dem Kalkberg doch nicht vom Tisch

Die Anwohner rund um den Kalkberg haben sich zu früh gefreut: Die Pläne für den Hubschrauberlandeplatz sind noch lange nicht vom Tisch. Dementsprechende Äußerungen von Mühlheimer Bezirkspolitikern auf einem Ortstermin waren reine Beschwichtigungsversuche.

Dabei waren zum Beispiel die irreführenden Äußerungen des SPD-Ratsherrn Axel Kaske aus seiner Sicht wohl notwendig. Denn auf einem Ortstermin wurden die Politiker der Altparteien von Hunderten wütenden Anwohnern umringt. Eine Jugendgruppe namens „Kalker Indianer"“ bewarf die Politiker-Versammlung sogar mit Wasserbomben! Derart mit dem echten Volkswillen konfrontiert, versuchten sich einige der „Volksvertreter“ mit falschen Beschwichtigungen aus der Affäre zu stehlen.

Doch jetzt stellte der SPD-Fraktionsgeschäftsführer Michael Zimmermann noch einmal deutlich fest, daß der Kalkberg als Standort nicht vom Tisch sei. Es würden weiter alle Alternativen geprüft.

Die betroffenen Bürger müssen also immer noch um die Lebensqualität in ihrer Wohngegend fürchten. Denn bereits jetzt sind die Anwohner durch die frei geführte Stadtautobahn und durch den nahen Eisenbahnverkehr einer starken Lärmentwicklung ausgesetzt. Und daß ständiger Lärm krank macht, dürfte inzwischen sogar schon den Kölner Altparteien bekannt sein. Das Faß zum Überlaufen brachten deshalb die Pläne zur Stationierung des Rettungshubschraubers. Gerade in einer so dicht besiedelten Gegend stößt das Vorhaben verständlicher Weise auf starke Gegenwehr. Örtliche Bürgerinitiativen streiten vor allem ab, daß es zwingende sachliche Gründe für ausgerechnet diesen Standort gäbe. Vernachlässigt werden darf dabei auch nicht die Gefahr eines Absturzes bei bis zu 15 Starts und Landungen pro Tag. Ein Aufschlag des Helikopters in der so dicht besiedelten Wohngegend hätte verheerende Wirkungen.

Den Bewohnern rund um den Kalkberg bleibt deswegen nichts anderes übrig, als weiter geschlossenen Widerstand zu leisten. Erste Erfolge des öffentlichen Drucks zeigen sich schon in der Bezirksversammlung, deren Spitzenvertreter sich mit Ausnahme der FDP inzwischen gegen den Standort Kalkberg ausgesprochen haben. Aber die Entscheidung fällt letztlich im Stadtrat und im Rathaus. Dorthin müssen die Bürger jetzt ihren Protest tragen!

 

 
 
 

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