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29. Juli 2005:

Kölner Klau-Kids werden zur Landplage

Früher gingen sie hauptsächlich in Köln auf Raubzug, heute sind sie in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs – die Kölner Klau-Kids werden zur Landplage. Polizei-Aktionen wie „Wintercheck“ und „Frühlingszauber“ haben ihnen Einbrüche und Handtaschendiebstähle in Köln erschwert. Statt dessen werden Klau-Kids mit Aufenthalt in Köln jetzt immer öfter im Ruhrgebiet beim Stehlen und Einbrechen erwischt. Das mag einerseits für die Kölner und die Touristen, die unsere Stadt besuchen, eine gewisse Erleichterung bedeuten, führt aber im Kern nur zu einer Verlagerung des Problems, dessen Brennpunkt sich in die Domstadt zurück bewegen wird, falls hier der Verfolgungsdruck nachlassen sollte. Nur die Rückführung der Klaukid-Familien in ihre Heimatländer wäre eine dauerhafte Lösung.

Daß der Umfang des Problems immer noch gewaltig ist, belegt ein Bericht in der „Bild“-Zeitung vom 29. Juli 2005. Klau-Kid Szrecko, 12 Jahre jung, wurde von der Polizei bereits bei 163 versuchten Diebstählen und Einbrüchen erwischt, schreibt „Bild“. Wie oft er unentdeckt blieb, läßt sich kaum erahnen, der volkswirtschaftliche Schaden nur schwer berechnen. Von den psychologischen Folgen für die Opfer ganz zu schweigen.

Dem „Bild“-Artikel zufolge wurde Szrecko zuletzt in Bottrop zusammen mit seiner 14jährigen Schwester beim Aufbrechen einer Wohnungstür von der Polizei geschnappt. Er sagte den Beamten nicht, wo sich seine Eltern aufhalten, kam deshalb ins Kinderheim. Dort setzte er sich schon nach einer Stunde mit unbekanntem Ziel ab. „Bild“ zitiert einen Hauptkommissar der Polizei mit der bitteren Feststellung. „Dann können wir nur noch warten, bis wir ihn wieder erwischen. Der macht nämlich gleich weiter mit seiner Beutetour. Trotz seiner Jugend schon ein echter Profi.“

 

 
 
 

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