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27. Juni 2005:

Schramma und die Gangster aus Ossendorf

Am Freitagabend geriet Oberbürgermeister Fritz Schramma in Müngersdorf in eine Schlägerei verfeindeter Jugendbanden. Seine Schlichtungsversuche scheiterten. Etwa 20 bis 30 Jugendliche lieferten sich eine brutale Auseinandersetzung, bei der ein Holzbalken als Schlaginstrument verwendet wurde. Ein 22jähriger wurde mit blutigem Kopf ins Krankenhaus eingeliefert. Bei zumindest einem Teil der Beteiligten handelt es sich nach Medienberichten um Anhänger der sogenannten „Ossendorf Gangsters“, einer berüchtigten multi-kulturellen Jugendgang aus dem Kölner Stadtteil Ossendorf.

Dabei wollte Fritz Schramma eigentlich nur im noblen Müngersdorfer Landgasthaus Kuckuck einen Scheck über 25.000 Euro für die Behandlung Knochenmarkerkrankter vom Lions Club Albertus Magnus entgegen nehmen. Das nämlich ist Schrammas alltägliches Geschäft: Repräsentieren, Ansprachen halten, sich durch die feine Gesellschaft bewegen. Zwar gilt auch in diesen Kreisen, wie der ehemalige Lateinlehrer Schramma dank Thomas Hobbes weiß, der Grundsatz des „Homo homini lupus“ – aber man versteht es dort, seine Bösartigkeit hinter höflichen Gesten zu verbergen (bis hin zu „großzügigen“ Spenden), schlägt mit Intrigen zu, nicht mit den Fäusten, und sorgt erfolgreich zu Lasten anderer für das eigene wirtschaftliche Wohlergehen, ohne den Verlierern unschöne, blutige Verletzungen zuzufügen (meistens jedenfalls).

Die jugendlichen Schläger sollen den Oberbürgermeister, wenn sie auch nicht seinen schlicht(end)en Worten folgten, mit Respekt behandelt haben. Laut „Express“-Bericht vom 27. Juni sahen die Lions-Brüder darin  eine – die einzige? – Gemeinsamkeit ihrer Loge mit den Gangstern und begrüßten Schramma mit den Worten: „Sie sind nicht nur unser Schirmherr, sie sind eindeutig der Ober-Pate von Köln.“ – Hört, hört!

„Köln ist Megakriminell ... Es gibt Stadtteile, da wird man als Deutscher getötet“ – So schlecht ist das Image unserer Stadt in manchen Diskussionsforen, z.B. bei Beepworld. Nicht nur, aber auch die „Ossendorf Gangsters“ sind für dieses Image verantwortlich. Dabei soll es sich um gerade einmal 100 Personen zwischen 10 und 30 Jahren handeln, die meisten davon mit türkischem „Migrationshintergrund“, die ihren Stadtteil mit Gewalt überziehen, sich einen rechtsfreien Raum geschaffen haben. Als Zeichen der Zusammengehörigkeit tragen sie die Buchstaben „O.G“ auf ihren T-Hemden. Im Internet finden sich kaum Berichte der Kölner Medien über diese Gang, deren Aktivitäten zu den multi-kulturellen Tagträumen mancher Journalisten und Politiker nicht kompatibel sind. Was beispielsweise die „Osnabrücker Zeitung“ aus sicherer Entfernung über die Ossendorfer Zustände schreibt, wird der hiesigen Stadtspitze wohl kaum ins Konzept der städtischen Selbstdarstellung passen: „Wie in Amerika geht es in der Sozialbau-Siedlung zwar noch nicht zu, aber allmählich laufen die Dinge Stadtverwaltung und Polizei aus dem Ruder.“

Pro Köln hat die verschiedenen Aspekte dieser Fehlentwicklung bereits im Kommunalwahlkampf 2004 im Text eines Plakates zusammengefaßt: „Gegen Kriminalität, Klüngel & Korruption“. – Dem soll weiterhin unsere Engagement gelten: Gegen die Gangster jeglicher Colour! Für die Interessen der gesetzestreuen Bürgerinnern und Bürger unserer Stadt!

 

 
 
 

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