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26. August 2005:

Soziale Misere ist auch eine Folge der Zuwanderung

In der gestrigen Sitzung des Sozialausschusses stand der „Sozialbericht Köln 2004“ zur Diskussion. Aus dem Papier geht eine Vertiefung der sozialen Kluft zwischen den Stadtbezirken und eine Verschlechterung der Lebensbedingungen in sozialen Brennpunkten hervor. Auf eine der wesentlichen Ursachen dafür kam aber nur die pro-Köln-Ratsfrau Regina Wilden zu sprechen: Sie wies darauf hin, daß es laut den offiziellen Zahlen bei den Ausländern in Köln eine mehr als doppelt so hohe Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfängerquote geben würde.

Von den etablierten Politikern wollte das natürlich keiner hören. Mit dem gleichen politisch korrekten Tunnelblick betrachteten die DuMont-Schreibkräfte den Sozialbericht in der heutigen Ausgabe des „Stadt-Anzeigers“: Mit keiner Silbe wurde der deutliche Zusammenhang zwischen sozialer Misere und der Einwanderung in unser Land erwähnt.

Dabei steht es schwarz auf weiß in dem offiziellen städtischen Sozialreport: „Die Strukturanalyse der Kölner Sozialhilfeempfänger zeigte, daß Migrantinnen und Migranten mehr als doppelt so stark von Arbeitslosigkeit und Sozialhilfebezug betroffen sind als die deutsche Bezugsgruppe.“

Konkret in Zahlen ausgedrückt liest sich das so in der städtischen Dokumentation: „Dies korrespondiert mit dem Befund, daß unter anderem zu Beginn des Jahres 2005 etwa 5,4 Prozent der deutschen Bevölkerung Sozialhilfe bezieht, während dies für 13 Prozent der ausländischen Bevölkerung zutrifft.“

Bezug nehmend auf diese Zahlen wollte die pro-Köln-Vetreterin im Sozialausschuß, Regina Wilden, wissen, ob und welche Konsequenzen daraus gezogen würden. Denn schließlich sollten nach dem neuen Zuwanderungsgesetz doch nur solche Ausländer einwandern dürfen, die gut ausgebildet sind und auf unserem Arbeitsmarkt benötigt werden. Eine Antwort erhielt sie von den multikulti-bewegten Politikern der Altparteien natürlich nicht.

Abschließend noch eine Bemerkung am Rande: Die Experten der Verwaltung weisen in dem Sozialreport zum wiederholten Male darauf hin, daß aufgrund der massenhaften Einbürgerungen „der traditionelle Ausländerbegriff an Aussagekraft verliert“ und für eine fachgerechte Arbeit der Behörden ein „ergänzender Einwohnerbegriff entwickelt werden muß. Hierzu hat die Statistik schon 2002 einen Vorschlag entwickelt: den Einwohner/innen mit Migrationshintergrund. Dies sind Einwohner/innen die durch Einbürgerung ihren Nationalitätenstatus in deutsch ändern, oder als Doppelstaatler/innen neben der deutschen eine weitere Staatsbürgerschaft aufweisen“.

Auf gut deutsch: Der Paß der Bundesrepublik Deutschland garantiert heute leider nicht mehr, daß dessen Besitzer die deutschen Sprache beherrscht oder auch nur ansatzweise kulturell in Mitteleuropa angekommen ist.

 

 
 
 

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