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2. Juni 2005:

Elterliche Sorge um das Schulzentrum Pesch

Fast täglich gibt es am Schulzentrum Pesch gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den Kindern und Jugendlichen. Vor allem das Zusammenleben zwischen Gymnasiasten und Hauptschülern scheint nicht mehr zu funktionieren. Die Betroffenen wissen warum: Denn schon jetzt ist das Schulzentrum ein Beispiel für die problematische multikulturelle Bevölkerungszusammensetzung der Zukunft.

Laut amtlicher Statistik geben derzeit rund 52 Prozent aller Abgänger der Kölner Haupt-, Real- und Gesamtschulen an, einem anderen Kulturkreis zu entstammen. Die inzwischen routinemäßig vergebene deutsche Staatsangehörigkeit ändert am „Migrationshintergrund“ der Schüler wenig. Und so spiegeln sich die großen Konflikte einer multikulturellen Gesellschaft im Kleinen im Schulzentrum Pesch wieder.

Die dort untergebrachte Konrad-Adenauer-Hauptschule mit ihrem hohen Migrantenanteil löst jetzt bei vielen Eltern der Gymnasiasten Ängste aus. Aus deren Umfeld wurde eine Unterschriftenaktion gestartet, an der sich inzwischen rund 300 Eltern beteiligt haben. Gefordert wird, daß die kleinere Hauptschule aus dem gemeinsamen Gebäude ausziehen soll. Das Gewaltpotential an der Hauptschule sei erkennbar größer als dasjenige der Gymnasiasten, heißt es.

Auch der Direktor des Montessori-Gymnasiums, Hans Theo Klug, äußerste Verständnis für die Elterninitiative: „Die Schülerschaften passen nicht zueinander.“ Klug betonte, daß er verstärkt Personal abstellen müsste, um Prügeleien verhindern zu können. Besonders vor den Bushaltestellen gäbe es „erhebliche Konflikte, die dann eskalieren.“

Von der Leiterin der Konrad-Adenauer-Hauptschule, Gisela Kusenberg, wird die Situation dagegen schöngeredet. „Konflikte gibt es an jeder Schule. Bei uns funktioniert das friedliche Miteinander.“ 

Klar ist, daß das Klima inzwischen restlos vergiftet ist. Sowohl zwischen den Schülern und Eltern als auch zwischen den Lehrkörpern der beiden Schulen. Am wenigsten Schuld daran tragen die Kinder oder die Verantwortlichen vor Ort. Vielmehr haben die etablierten Politiker versagt, welche dafür die verhängnisvollen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erst geschaffen haben. Durch die völlig verfehlte Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte mußte es früher oder später zu derartigen Konflikten wie am Schulzentrum Pesch kommen.

Dabei geht es an den Schulen zuerst los, weil die Bevölkerungsverschiebungen bei den unter 18jährigen am schnellsten von statten gehen. Der Bevölkerungswissenschaftler Prof. Klaus-Peter Strohmeier prognostiziert für Köln schon in fünf Jahren eine nichtdeutsche Mehrheit in dieser Altersgruppe! Ein Kippen der Mehrheitsverhältnisse in der Gesamtbevölkerung erwarten Strohmeiers Kollegen irgendwann zwischen 2035 und 2050. Aber dann ist zu befürchten, daß sich mögliche Konflikte nicht nur in Schulhofprügeleien äußern werden.

Jedem verantwortungsbewußten Politiker müßte deshalb daran gelegen sein, rechtzeitig gegen zu steuern und eine gänzlich andere Bevölkerungspolitik zu entwickeln. Die Zuwanderung muß gestoppt und die Geburtenzahlen im eigenen Land müssen erhöht werden. Eine familienfreundliche Politik ist jetzt also dringender nötig denn je! Und nicht zuletzt müssen von den in Deutschland lebenden Ausländern verstärkt echte Integrationsbemühungen abverlangt werden. Wer diese Schlußfolgerungen nicht erkennen will oder kann, der wird dieses Land über kurz oder lang in eine Sackgasse führen.

 

 
 
 

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