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27. Mai 2005:

Romanische Kirchen als zukünftiges Weltkulturerbe?

Der Bund Deutscher Architekten lud diese Woche zum Montagsgespräch in das Domforum, um das zukünftige Höhenkonzept für die linksrheinische Innenstadt zu besprechen. Dabei entspann sich auch eine interessante Diskussion über Baukultur als Beitrag zum Heimatgefühl und über die mangelhafte Medienberichterstattung in diesen Fragen.

Bei der Podiumsdiskussion über ein neues Höhenkonzept bei der linksrheinischen innenstädtischen Bebauung kristallisierte sich bald heraus, daß bei der Planung zukünftiger Hochhäuser neben dem Dom auch die romanischen Kirchen nicht außer Acht gelassen werden dürften. Denn diese hätten das Potential, irgendwann in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen zu werden. Deshalb dürfte schon jetzt die Umgebung nur unter Berücksichtigung freier Sichtachsen bebaut werden. Zur Erinnerung: Der Dom soll vielleicht schon in Kürze von der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gestrichen werden, weil genau das bei den neuen Hochhausbauten in Deutz nicht berücksichtigt wurde. Ein eklatanter Planungsfehler der politisch Verantwortlichen bei den Altparteien!

Martin Struck, Baumeister der Erzdiözese Köln, wies in diesem Zusammenhang auf eine wichtige Aufgabe von markanten Gebäuden wie dem Dom und den romanischen Kirchen hin. Solche städtebaulich dominanten Bauwerke würden den Bürgern Heimatgefühl und Orientierung vermittelten.

Ähnliche Akzente setzte der Sprecher der Kölner Leitbildgruppe, Dr. Norbert Heinze. Er bedauerte unter anderem die „Beharrungsfähigkeit“ der Verwaltung, die bei der Bauplanung natürlich auf den Willen der politischen Führung Rücksicht nehmen würde. Und in der Kölner Presselandschaft würden solche hochaktuellen Themen oft nicht behandelt, wenn sie bestimmte wirtschaftliche Interessen behindern würden. Für das DuMont-Pressekartell war das natürlich eine schallende Ohrfeige, die von den anwesenden Zuhörern lautstark mit spontanem Applaus begrüßt wurde. Gerade die Verantwortlichen aus der Architekturszene scheinen also ganz klar zu erkennen, wie die DuMont-Zeitungen in Köln die Wahrheit zu Gunsten des Wirtschafts-Klüngels manipulieren.

Für die Bürgerbewegung pro Köln steht deshalb fest, daß sie die Bemühungen um eine schonende Bebauung der linksrheinischen Innenstadt unterstützen wird. Gerade beim Höhenkonzept sollte auf Baumaße geachtet werden, die den Dom, die romanischen Kirchen und andere markante Kölner Wahrzeichen nicht verdecken oder verschandeln werden.
 

 
 
 

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