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12. Dezember 2008:

„Wir müssen die FPÖ Deutschlands werden!“

Das erste Interview mit dem „CDU-Aussteiger“ und angehenden Sozialwissenschaftler Gereon Breuer, der seit Mittwoch das Kompetenzteam von pro Köln und pro NRW verstärkt.

Das mediale Wehklagen im Siegener Land nach dem spektakulären Wechsel des JU- und RCDS-Vorsitzenden von Siegen Gereon Breuer ist groß. Die „Nachwuchshoffnung des CDU-Kreisverbandes“ sei zu den  „Rechtspopulisten“ übergetreten, so „Radio Siegen“ ganz empört. Und auch die „Siegener Zeitung“ weiß über Breuer wehklagend zu berichten: „Er gehörte zur Zukunftsgarde der heimischen Kreis-CDU … Die Nachricht schlug bei der heimischen CDU wie eine Bombe ein.“ Auf den Webseiten der pro-Bewegung steht Breuer nun erstmals zu seinem Wechsel Rede und Antwort:

 

Ob als persönlicher Referent des CDU-Bundestagskandidaten Ulrich Künkler oder als Praktikant im EU-Parlament - Gereon Breuer (l., hier im Bild mit dem Kanzleramtsminister Thomas De Maiziere) sammelte neben seinem sozialwissenschaftlichen Studium schon früh politische Erfahrung.

Herr Breuer, welche Positionen und Aufgaben betreuten Sie bis gestern bei der CDU bzw. JU und an der Hochschule Siegen?

Meine Position in der JU war vor allem das Amt des Kreisvorsitzenden in Siegen-Wittgenstein, womit auch weitere Funktionen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene verbunden waren. Für die CDU war ich seit diesem Jahr Europabeauftragter und im RCDS war ich Vorsitzender an der Universität Siegen.

Wie waren die Reaktionen in ihrem - auch politischen - Umfeld auf den Wechsel zu pro Köln und pro NRW?

Die Reaktionen waren verschiedentlich, natürlich hielt sich die Freude im JU-Landesvorstand über meinen Wechsel zu Pro Köln und Pro NRW in Grenzen. Aber ich habe auch, gerade aus meinem persönlichen Umfeld, viel Zuspruch erhalten und Lob für meinen mutigen Schritt. 

Warum sind Sie vor Jahren zur JU und CDU gegangen?

Als ich 2002 CDU und JU beigetreten bin, erschien mir die Partei Konrad Adenauers und Ludwig Erhards noch fast als eine bürgerliche Partei, deren scheinbar konservatives Profil mich damals angesprochen hat.

Und was waren jetzt die politischen Gründe für ihren Wechsel zur Konkurrenz in Gestalt der rechtspopulistischen pro-Bewegung?

Das konservative Profil der Union ist nicht zuletzt durch Angela Merkel zur Unkenntlichkeit verzerrt worden, was sich vor allem in dem Rückzug von Friedrich Merz und dem Abtritt von Jörg Schönbohm niederschlägt. Allgemein gelingt es der CDU schon lange nicht mehr, das große Wählerpotential der Konservativen in diesem Land zu binden. Insbesondere auf dem Feld der Integrationspolitik hat die Union in der Vergangenheit zu wenig getan, um als eine wahrhaft konservative Partei gelten zu können. Den EU-Beitritt der Türkei abzulehnen und gleichzeitig eine Vereinigung der "Türken in der CDU" in den eigenen Reihen zu dulden - das passt nicht zusammen.

Welche Chancen sehen Sie für die weitere Entwicklung von pro Köln und pro NRW, gerade auch hinsichtlich der anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen?

Es gibt, wie bereits gesagt, ein vernachlässigtes konservatives Klientel in unserem Land, dessen Potential Pro Köln/Pro NRW bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr und den Landtagswahlen 2010 nutzen kann. Zehn Prozent sind hier durchaus holbar, was auch das Beispiel der FPÖ in Österreich zeigt. Und ich sehe die Bürgerbewegung Pro NRW durchaus auf dem Weg, die FPÖ Deutschlands zu werden.

Abschließend noch eine letzte Frage: Welche politischen Akzente wollen Sie persönlich bei Ihrem Engagement für das rechtsdemokratische Politikmodell pro Köln / Pro NRW setzen?

Pro Köln/Pro NRW hat die Kraft und das Vermögen, die neue konservative demokratische Kraft rechts der Union zu werden. Dabei möchte ich mitarbeiten und insbesondere auf dem Feld der Islamkritik politische Akzente setzen. Die Migration von Menschen mit muslimischem Hintergrund ist zum Sicherheitsrisiko für die deutsche Gesellschaft geworden und die von den etablierten Parteien auf diesem Feld betriebene "Wohlfühlpolitik" verleugnet diese Tatsache.

 

 
 
 

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