Startseite   |   Suchen   |   Kontakt   |   Archiv   |   Impressum             

 
 

Programm
Kommunalwahl
Moscheebau
Korruption
Kriminalität
Ausgrenzung
Mitgliedschaft

 
 

24. April 2008:

Konzertierte Aktion im Rechtsrheinischen

Auf der Tagesordnung der heutigen Ratssitzung steht ein Antrag der Fraktion pro Köln für eine konzertierte Aktion von Stadtverwaltung und Polizei gegen Gewalt und Drogenhandel in den Stadtteilen Kalk, Humboldt-Gremberg, Vingst und Ostheim. Selbstverständlich wird die Ratsmehrheit von CDU, SPD, FDP, Grünen und Linkspartei diesen Antrag ablehnen. Vor den Verhältnissen in diesen Stadtteilen verschließen die Spitzen der Kölner Kommunalpolitik die Augen. Grund genug für Judith Wolter, die Vorsitzende der Fraktion pro Köln, ihnen die Leviten zu lesen und sie auf die tatsächliche Situation hinzuweisen:

Die Bürgerinnen und Bürger im Rechtsrheinischen kennen die Lage in ihren Problemstadtvierteln besser als es die stets politisch-korrekte, offizielle Kölner Kommunalpolitik wahrhaben will. Immer wieder machen randalierende Jugendbanden dort die Straßen unsicher. Der Drogenhandel blüht, und zwar insbesondere dort, wo die Stadt Köln feste Anlaufpunkte für die kriminelle Drogenszene geschaffen hat. Der Ausländeranteil liegt bei 25 Prozent und die Arbeitslosenquote bei 80 Prozent.

Die Menschen in Kalk, Humboldt-Gremberg, Vingst und Ostheim fühlen sich von der Kommunalpolitik allein gelassen. Gewaltexzesse werden zumeist von Jugendlichen mit Migrationshintergrund begangen, gehören längst zur gesellschaftlichen Realität in diesen Stadtteilen. Noch schlimmer ist jedoch die Angst der Bevölkerung vor dieser latenten Gewalt.

Längst haben viele Bürgerinnen und Bürger ihr Verhalten den Kriminellen unterordnen müssen und bewegen sich entsprechend vorsichtig. Ganze Straßenzüge im Rechtsrheinischen sind längst – wie es heute Neudeutsch heißt – „no go Areas“ für Frauen und alle Menschen jenseits der 60 geworden, nicht nur bei Dunkelheit.

Unsere Bürger fordern verständlicherweise ihr gutes Recht auf Sicherheit und Bewegungsfreiheit. Es muß etwas geschehen. Die von pro Köln beantragte konzertierte Aktion gegen Gewalt und Kriminalität im Rechtsrheinischen ist überfällig. Die Verwaltung hat insoweit eklatant versagt, genauso Politik und Justiz. Köln ist zu einem Hort der „Kuscheljustiz“ degeneriert. Engagement in der Politik gilt meist den Tätern, die angeblich oder tatsächlich aus schwierigen sozialen Verhältnissen kommen. Die Opfer haben in dieser Stadt keine Lobby.

Es ist aller höchste Zeit, im Umfang mit diesen Kriminellen die Alt68er Erziehungsmethoden bzw. die Kuschel- und Erlebnispädagogik ad acta zu legen. Wir können nicht länger hinnehmen, daß Jugendbanden ganze Stadtteile terrorisieren und Gleichaltrige genauso wie Senioren überfallen. An das Schicksal des arglosen Familienvaters aus Köln-Ostheim muß ausdrücklich erinnert werden.

Auch wenn es nicht gern gehört wird: Jung, männlich, brutal und im Regelfall nicht deutscher Herkunft, so werden üblicherweise Intensivstraftäter beschrieben, die insbesondere in den rechtsrheinischen Stadtteilen ihr Unwesen treiben.

Wer immer wieder durch Prügeln, Rauben, Stehlen und andere gravierende Straftaten auffällt, kommt selbst bei der Kölner Polizei in die Intensivtäterdatei. Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft der Verwaltung mit der Polizei könnte endlich eine verstärkte Präsenz von Sicherheitskräften auf öffentlichem Straßenland in den rechtsrheinischen Problemstadtteilen sichergestellt werden. Ein solches Engagement wäre bürgernah und auch geeignet, Verdrossenheit abzubauen.

Daneben sollte man auch ernsthaft über das Anbringen von Videokameras an bestimmten Kriminalitätsschwerpunkten im Rechtsrheinischen nachdenken. Rechtsfreie Räume, in denen sich normale Bürger nicht mehr auf die Straße trauen können, dürfen nirgendwo in Köln toleriert werden. Ein Engagement der Stadt Köln für mehr Sicherheit in Kalk, Humboldt-Gremberg, Vingst und Ostheim ist längst überfällig!

 

 
 
 

Geschichte
Stadtbezirke
Fraktionen
Zeitung "pro Köln"
Anträge Stadtrat
Anträge Ausschüsse
Anträge Bezirke
 

 ZURÜCK ZUM SEITENANFANG

© COPYRIGHT 2005 BÜRGERBEWEGUNG PRO KÖLN E.V.