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20. Juni 2008:

Kölner CDU zerlegt sich selbst

Ein Jahr vor der Kommunalwahl scheint sich der Kreisverband Köln der CDU teilweise in Auflösung zu befinden. Nachdem die Union in Ehrenfeld ihren stellvertretenden Bezirksbürgermeister Jörg Uckermann an pro Köln verloren hat, ist ihr jetzt auch der Chorweiler Bezirksbürgermeister Hans-Heinrich Lierenfeld abhanden gekommen. Er wurde am 19. Juni im Rahmen einer überaus turbulent verlaufenen Bezirksvertretungssitzung abgewählt und durch Jürgen Kirchner (SPD) abgelöst. Die CDU räumte kampflos das Feld. Ihre eigenen Bezirksvertreter unterstützen den SPD-Mann, nachdem sie sich mit Lierenfeld und dessen Frau, die in Chorweiler ein Mandat in der Bezirksvertretung innehat, zerstritten haben.

Persönliche Ablehnung, wenn nicht gar Haß prägte das Klima der Bezirksvertretungs-Sitzung, deren Ergebnisse von Lierenfeld angefochten werden. Durch zahlreiche Anträge zur Geschäftsordnung hatte der langjährige CDU-Kommunalpolitiker seine Abwahl verzögert. Im Verlauf der Sitzung riefen dann Heinrich Lierenfeld und seine Frau Lidwina Lierenfeld-Welter die Gründung einer eigenen Fraktion aus. Was aus dieser Deklaration wird, erscheint derzeit ungewiß. Zunächst forderte Lierenfeld unter Verweis auf die Fraktionsgründung seine Teilnahme an einer im Sitzungsverlauf improvisierten Fraktionsvorsitzenden-Besprechung ein. Auf der Internetseite der Stadt Köln wird seit dem 20. Juni zwar bereits Kirchner als Bezirksbürgermeister geführt, die Lierenfelds werden aber immer noch der CDU-Fraktion zugerechnet.

Heinrich Lierenfeld ist beruflich selbstständig und gilt hinsichtlich seines kommunalpolitischen Engagements nicht als fleißig. Oft hat er die Teilnahme an Sitzungen versäumt. Warum die CDU ihn in Chorweiler trotzdem an ihre Spitze stellte und ins Amt des Bezirksbürgermeisters wählte, erschien deshalb zunächst rätselhaft. Die einfache Antwort auf dieses Frage lautet offenbar: Die ehemalige Volkspartei hat in Chorweiler schlicht keinen Besseren! Sie wählt lieber einen SPD-Vertreter ins höchste Amt der Bezirksvertretung Chorweiler, als sich mit einem ihrer eigenen Leute weiter zu blamieren, frei nach dem Motto: „Hurra, wir kapitulieren!“

Diese CDU ist für Kölner, die Wert auf konservative Tugenden wie Zuverlässigkeit legen, längst unwählbar geworden. Gut nur, daß es für ehemalige Unionswähler in der Domstadt eine verläßliche Alternative zu allen Altparteien gibt: Bürgerbewegung pro Köln – damit Sie sich nicht schwarz ärgern müssen!

 

 
 
 

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