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17. Mai 2008:

Zu dick aufgetragen

Es ging hoch her am vergangenen Donnerstag, als die Fraktion pro Köln zur Bürgeranhörung in Sachen Großmoschee ins Ehrenfelder Bezirksrathaus eingeladen hatte. Organisierte Linksextremisten, die zum Teil vermummt auftraten, wurden von Bezirksbürgermeister Josef Wirges ins Rathaus eingelassen, um den Zugang zu der Versammlung versperren zu können. Die Polizei mußte zur Durchsetzung der Versammlungsfreiheit massiv werden – gegen die linken Störer.

Aber davon lesen Sie nichts in der Zeitung, und auch die Fernsehberichte zu der Bürgeranhörung befassen sich mit einem ganz anderen Thema. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die behauptet von Jörg Uckermann, dem Vorsitzenden der Ehrenfelder pro-Köln-Fraktion, geschlagen worden zu sein.

Eine Verletzung konnte die junge Dame mit Zuwanderungshintergrund bislang zwar nicht vorweisen, aber ihr könnte trotzdem eine Medienkarriere bevorstehen. Und vielleicht wird sie ja auch bald für den „Ehrenpreis des Bündnisses für Zivilcourage“ und den sächsischen bzw. hier wohl eher den nordrhein-westfälischen Verdienstordnen vorgeschlagen. So wie die 18jährige Ehrenpreisträgerin Rebecca K. aus dem sächsischen Mittweida, die allerdings der jungen Kölnerin etwas Wichtiges voraus hatte: Sie konnte Presse und Fernsehen furchterregende Narben als angebliche Folge „rechter Gewalt“ vorzeigen.

Damit machte sie in Mittweida Medien-Karriere. Etwa fünf Zentimeter lang waren die Schnitte in Gestalt eines Hakenkreuzes, die ihr von vier rechten Jugendlichen in die Hüfte geritzt worden sein sollen. Sie sei einem sechsjährigen Aussiedlerkind zu Hilfe geeilt, das von den vier „Neonazis“ angegriffen worden sei, hieß es in den Massenmedien. Das Kind bestätigte selbstverständlich zunächst die dramatische Darstellung. Die allgemeine Betroffenheit kannte keine Grenzen.

Die Geschichte hatte nur leider einen Haken: Sie war frei erfunden. Die junge Frau wollte sich wichtig tun und hatte sich die Schnittverletzungen selbst zugefügt. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft Chemnitz jetzt Anklage erhoben wegen des Verdachts der Vortäuschung einer Straftat. Zuvor hatten Politiker noch die Bevölkerung in Mittweida beschimpft, weil sich trotz aller einschlägigen Bemühungen für die „Tat“ keine Zeugen finden lassen wollten … - Da hätte man vielleicht mit ein paar tausend Euro Belohnung nachhelfen sollen?

Jörg Uckermann ist ein gestandener Kommunalpolitiker, er war jahrelang stellvertretender Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld und Ortsverbandsvorsitzender der Ehrenfelder CDU. Er hätte sich selbstverständlich niemals träumen lassen, unmittelbar nach seinem Wechsel ins oppositionelle Lager in Gestalt der Bürgerbewegung pro Köln mit fingierten Gewalt-Vorwürfen konfrontiert zu werden. Die gegen ihn gerichtete Medienkampagne hat er mit Fassungslosigkeit zur Kenntnis genommen.

Ein Gutes haben die Vorwürfe: Sie sind derart dick aufgetragen, daß man die Inszenierung geradezu mit Händen greifen kann. Pro Köln soll ein Jahr vor der Kommunalwahl mit Dreck beworfen, die Repräsentanten der Bürgerbewegung sollen öffentlich verächtlich gemacht werden.

Was kommt als nächstes?

In Rußland ist der Vorwurf an die Adresse von Oppositionellen sehr beliebt, sie hätten die Steuer hinterzogen. Sie werden dann enteignet und eingesperrt. Gewiß ist es reiner Zufall, daß beim Kölner Verleger Manfred Rouhs bereits mehrfach eine steuerliche Betriebsprüfung stattgefunden hat. Die allerdings jeweils ergebnislos verlief. Aber man könnte es ja einfach wieder einmal versuchen …

Gegen Markus Beisicht werden seit Jahren in bestimmten Medien schwere Vorwürfe erhoben, weil er als Strafverteidiger vor Gericht Kriminelle vertreten hat. Die Methode, einen in oppositionellen Zusammenhängen tätigen Anwalt mit den Untaten seiner Mandantschaft in Verbindung zu bringen, ist u.a. in einigen südamerikanischen Staaten und in Weißrußland sehr beliebt. In einem funktionierenden demokratischen Rechtsstaat dagegen werden Anwälte als unabhängige Organe der Rechtspflege geachtet, und jedem Straftäter wird ein Recht auf professionelle Verteidigung zugestanden. Journalisten sind indessen nicht zwingend verpflichtet, die Legitimität solcher Rechtsprinzipien in ihrer Berichterstattung zu berücksichtigen.

Wir dürfen uns also in den kommenden zwölf Monaten auf Einiges gefaßt machen. Pro Köln setzt den alten politischen Kräften derart erfolgreich zu, daß sie offenbar glauben, sich nur noch mit Schmutzkampagnen gegen die Bürgerbewegung wehren zu können.

Wir werden darauf betont sachlich und mit großer Gelassenheit reagieren. Und uns weder einschüchtern lassen, noch die gegen uns gerichteten Verunglimpfungen unwidersprochen im Raum stehen lassen.

Jörg Uckermann und auch alle anderen pro-Köln-Mitglieder haben bei der Ehrenfelder Bürgeranhörung am vergangenen Donnerstag weder eine Frau, noch sonst irgend jemanden geschlagen. Wer etwas anderes behauptet, sagt die Unwahrheit.

 

 
 
 

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