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9. Mai 2008:

Osteuropäer auf Diebestour

Erneut machen rumänische und bulgarische Diebesbanden die Kölner Innenstadt unsicher. Nach Polizeiangaben haben sie aber gegenüber den früheren Klaukid-Banden ihre Strategie erheblich verändert. Die Täter sind meist zwischen 20 und 25 Jahre alt und elegant gekleidet. Sie schleichen sich an ihre Opfer, zu denen oft auch Touristen gehören, auf der Domplatte sowie in den Geschäften im Innenstadtbereich heran. Ihre Operationsbasis sind feine Hotels, in denen sie sich mit – oft gestohlenen – Kreditkarten einmieten.

Nur ein hoher Verfolgungsdruck und harte Strafen sind geeignet, diese Täter aus unserer Stadt zu vertreiben. Das wird sogar in einem heute im „Stadt-Anzeiger“ veröffentlichten Artikel bestätigt (siehe hier), in dem es heißt:

„Vor vier Jahren haben die Taschendiebe der Kölner Polizei noch mächtig die Kriminalitätsstatistik verhagelt. Damals wurden 12.000 Diebstähle angezeigt - Köln galt im bundesweiten Vergleich als Hochburg der Taschendiebe. Eine Vielzahl der Straftaten wurde von den sogenannten Klau-Kids verübt, die noch nicht strafmündig waren und von Familienclans als Diebe mißbraucht wurden. Die Polizei zeigte deswegen an den großen Plätzen und Einkaufsstraßen in der Innenstadt erhebliche Präsenz. Die Zahl der Diebstähle verringerte sich spürbar. Als dann auch noch zwei 15 und 16 Jahre alte Taschendiebe zu Gefängnisstrafen von mehr als zwei Jahren verurteilt wurden, gingen die Fallzahlen weiter zurück. ‚Andere Täter hatten anschließend Angst, in Köln zu klauen und sind sehr vorsichtig geworden’, erinnert sich Günther Körner. Im vergangenen Jahr hat die Kölner Polizei rund 8.000 Taschendiebstähle verzeichnet.“

Auch für den „Stadt-Anzeiger“ ist klar, welches Rezept in solchen Fällen hilft:

„Ein wenig sehnt sich Günther Körner nach ‚Münchner Verhältnissen’. Während der Fußball-Weltmeisterschaft seien dort Täter, die fünfmal bei einem Diebstahlsversuch beobachtet worden sind, zu knapp drei Jahren Haftstrafe verurteilt worden. Die Fallzahlen sind anschließend rapide gesunken.“

Die Fraktion pro Köln beantragt deshalb in der Sitzung des Rates am 29. Mai 2008, die Verwaltung möge im Rahmen der Ordnungspartnerschaft mit der Polizei sicherstellen, daß auf die seit kurzem in der Innenstadt erneut massiv auftretenden osteuropäischen Diebesbanden durch eine massive Polizeipräsenz der größtmögliche Verfolgungsdruck ausgeübt wird. Zudem fordert der pro-Köln-Antrag eine Resolution des Rates für eine Gesetzesinitiative, die härtere Strafen für Diebe vorsieht.

Selbstverständlich werden die Mehrheitsfraktionen diesen Antrag ablehnen. Was in München – übrigens unter einem sozialdemokratischen Oberbürgermeister - eine rechtsstaatlich saubere und bewährte Praxis ist, steht bei uns in Köln unter dem Verdacht des „Rechtsextremismus“. Insofern ist es kein Zufall, daß sich osteuropäische Banden immer wieder die Domstadt für neue Anläufe im Rahmen ihrer Diebestouren aussuchen. So traurig es ist: Sie werden von unseren Kommunalpolitikern dazu regelrecht eingeladen!

 

 
 
 

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