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31. Mai 2008:

Gegen die Bagatellisierung von Gewaltkriminalität – für härtere und gerechtere Strafen

Das Urteil gegen den „Koma-Schläger“ ist erst wenige Tage alt, und schon hält eine Welle der Empörung gegen diesen „Justizskandal“ Einzug. Der als Intensivtäter eingestufte Erdinc S. hatte an Weiberfastnacht 2007 den Familienvater Waldemar W. vor den Augen seiner vier Kinder aus nichtigem Grund derart geschlagen, daß er eine Schädelfraktur davontrug und vier Wochen im Koma lag. Die Ärzte bescheinigen ihm, daß er ein Leben lang an den Folgen dieser verabscheuungswürdigen Tat leiden werde.

In dem Prozeß gegen den Gewaltkriminellen zeigte dieser wohl nur bedingt Einsicht und stellte seine Tat als Unfall dar. Allerdings widerspreche es seinem doch sehr zweifelhaften Ehrbegriff, sich bei dem Opfer zu entschuldigen. Das Gericht überging den völlig gerechtfertigten Antrag der Staatsanwaltschaft, Erdinc S. zu einer Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren zu verurteilen und verhängte lediglich einen Schuldspruch nach § 27 Jugendgerichtsgesetz (JGG), der für den Verurteilten – abgesehen von einem Antiaggressionstraining im Sinne der üblichen Kuschelpädagogik – keine spürbare Sanktion beinhaltet.

Es ist wieder einmal bezeichnend, daß der Täter zum Opfer stilisiert wird, während das wahre Opfer auf der Strecke bleibt. Dies scheint jedenfalls immer dann der Fall zu sein, wenn der Täter einen Migrationshintergrund aufweist. Eins dürfte klar sein: Im umgekehrten Fall wäre der deutsche Täter, der ein ausländisches Opfer derart traktiert hätte, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit aller Härte des Gesetzes bestraft worden, zumal sofort von einer fremdenfeindlich motivierten Tat ausgegangen worden wäre, die Diskussionen in allen politischen Gremien nebst Lichterketten etc. ausgelöst hätte. Über das arme Opfer Waldemar W. spricht indessen niemand, Lichterketten gegen diese menschenverachtende Tat sind nirgends zu erblicken.

Das Urteil wird letztlich die falschen Signale senden. Wenn Gewaltkriminalität mit keinerlei spürbarer Sanktion geahndet wird, wird dies vom Täter und potentiellen Nachahmern schnell als „Freispruch“ gewertet und als „Freibrief“ angesehen, das bisherige Verhalten weiter fortzusetzen. Das JGG kennt vielfältige Sanktionsmodelle, diese müssen jedoch konsequent angewendet werden.

Es ist an der Zeit, diesen Tätern Einhalt zu gebieten und ihnen klar zu machen, daß der Staat solche Taten nicht hinnehmen wird. Schluß mit falscher Toleranz und Kuschelpädagogik! Die Bürgerbewegung pro Köln gibt Ihnen deshalb online die Gelegenheit, gegen den Strafverzicht im Fall Erdinc S. zu protestieren. Bitte klicken Sie hier!

 

 
 
 

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