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9. Juni 2008:

Geschichtslehrer wird neuer KVB-Chef

Die Freude bei den Kölner Genossen kannte kaum Grenzen: SPD Mann Jürgen Fenske - aus Hamburg - wird im vierköpfigen KVB-Vorstand neuer Vorsitzender. Von Beruf ist Fenske, wie Schramma, Geschichtslehrer. Die Fahrgäste der Kölner Verkehrsbetriebe dürften ob solcher brillianter fachlicher Verkehrskompetenzen auch weiterhin herrliche Zeiten erwarten. Als Pädagoge wird er den Kölner Bürgerinnen und Bürgern sicher erklären können, warum Bus und Bahn immer teuer werden, der Service dagegen immer schlechter. Zur Not sind es mal wieder Globalisierung und der Klimawandel, die Lieblingsargumente der GRÜNEN, die der KVB zu schaffen machen.

Vorab war mit den Klüngelgenossen von der CDU, den GRÜNEN und der FDP ein satter Trost für die CDU-Funktionäre ausgehandelt worden: deren Ex-Parteichef Walter Reinarz wird nun trotz großem öffentlichem Widerspruch im Gegenzug für seinen politischen Rückzug mit einem weiteren Luxus-Vertag bedacht, der ihm jährlich 330.000 € garantiert – als de facto Frühstücksdirektor.

Kritik aus der CDU? Mitnichten! Nachdem innerparteiliche Kritiker der Basis mit Ordnungsmaßnamen und Parteiausschlüssen mundtot gemacht wurden, fühlen sich die Herren Granitzka, Hollstein und Reinarz wieder sicher. Mein Gott Walter!

Unser besonderes Mitleid gilt dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Martin Börschel. Mit öligem Bedauern klagte er gegenüber der „Bild“-Zeitung von vergangenem Samstag traurig sein Lied: Er, Börschel, hätte im Aufsichtsrat der KVB der Vertragsverlängerung von Reinarz leider, leider zustimmen müssen. Als wäre Genosse Börschel in seiner Funktion als obererster SPD-Klüngler gar nicht an diesem anrüchigen Deal mit Reinarz beteiligt gewesen. Er hält die Kölner Bürgerinnen und Bürger vielleicht tatsächlich für sehr naiv, wenn er seine Zustimmung zum Luxusvertrag mit Klüngelfreund Reinarz damit entschuldigt, daß in diesem Gremium nur mit „Ja“ hätte gestimmt werden können.

Nanu? Sind die KVB-Gremien also ein Vorgriff auf den demokratischen Sozialismus, den die SED-Nachfolgepartei gerne für ganz Deutschland wieder einführen würde? Der armen Jungpolitiker Börschel (hauptberuflich im Düsseldorfer Landtag, nebenbei im Rat der Stadt Köln) muß sich schließlich auch noch mit den Aufsichtsräten von Stadtsparkasse, GEW, u.v.m. herumschlagen. Aber Hoffnung naht, wenn sein Vorgänger Nobert Rüther seinen Strafprozess vor dem Kölner Landgericht überstanden hat. Die Tipps des Ex-SPD-Granden sind sicher Gold wert.

Übrigens: Am Sonntag 7. Juni 2009 sind in Köln Kommunalwahlen. Und hier werden die Bürgerinnen und Bürger Kölns die Chance erhalten, den Kölner Klüngelsumpf mit einem „Nein“ für die Altparteien endlich auszutrocknen!

 

 
 
 

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