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29. Februar 2008:

Anlaufpunkt für Jugendgangs in Weidenpesch

Die Bezirksvertretung Nippes hat auf Antrag der SPD-Fraktion am 28. Februar beschlossen, in einem leerstehenden Ladenlokal in der Jesuitengasse 61 in Weidenpesch einen städtischen Jugendtreff einzurichten, der als Anlaufpunkt für Problemjugendliche aus dem Stadtbezirk dienen soll. Dort machen rivalisierende deutsche und türkische Jugendbanden den Anwohnern das Leben schwer. Da wäre es wohl naheliegend, sich um eine verstärkte Polizeipräsenz im Viertel zu bemühen und hart durchzugreifen, äußerte der Nippeser pro-Köln-Bezirksvertreter Manfred Rouhs, der den SPD-Antrag selbstverständlich ablehnte. Die Mandatsträger der Altparteien zeigten dafür keinerlei Verständnis.

Rouhs stellte klar, daß ein neuer Anlaufpunkt in der Jesuitengasse auch bei funktionierender verständnispädagogischer Betreuung aus der einschlägigen Klientel keine angenehme Nachbarschaft machen wird. Und er setze sich kritisch mit der Antragsbegründung der SPD-Fraktion auseinander, die attestierte, daß „es in Weidenpesch immer wieder zu Spannungen zwischen rivalisierenden Jugendlichen, bei denen sich häufig auch Anwohner und Passanten bedroht fühlen“, kommen würde. Anwohner und Passanten hätten nicht nur das subjektive Empfinden einer Bedrohung, sie seien bei derartigen Bandenkämpfen tatsächlich Gefahren ausgesetzt, stellte Rouhs klar. Die SPD schreibt selbst über die Pallenbergstraße in Weidenpesch, daß sich diese zu einem „Krisenherd“ entwickeln würde. Der soll jetzt, so Rouhs, offenbar durch die in der Jesuitengasse geplante Einrichtung institutionalisiert werden.

Die SPD-Bezirksvertreter verloren über diese Lageeinschätzung völlig die Fassung und beschimpften Rouhs als Interessenvertreter von Personen, die ihre Probleme mit dem Baseballschläger lösen würden. Diese aus der Luft gegriffenen Unterstellungen wies Rouhs in einer persönlichen Erklärung zurück. Die Mehrheitsfraktionen nahmen daraufhin den SPD-Antrag gegen die Stimme von pro Köln an.

Da die Bezirksvertretung eine Entscheidung über die Einrichtung eines sogenannten Jugendzentrums nicht allein treffen kann, nimmt der Vorgang jetzt den Weg durch die kommunalpolitischen Instanzen. Aber dabei bleibt es nicht. Pro Köln wird die Bürger in Weidenpesch informieren, was ihnen die Kommunalpolitik hier einzubrocken versucht. Das letzte Wort über den geplanten Anlaufpunkt für Jugendgangs in Weidenpesch ist noch nicht gesprochen – und die Weidenpescher werden dabei ein gewichtiges Wort mitzureden haben!

 

 
 
 

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