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7. Mai 2008:

Lehrer erstmals offen gewalttätig

An der Europaschule Kerpen sind mehrere Lehrer heute erstmals mit offener Gewalt gegen drei Mitglieder der Bürgerbewegung pro Köln vorgegangen, die vor Beginn des Unterrichts außerhalb des Schulgeländes die Schülerzeitung „Objektiv“ verteilt haben. Dabei zeichnete sich am frühen Morgen zunächst ein geradezu harmonisches Bild ab: Die Schüler der Oberstufe zeigten großes Interesse an der „Objektiv“. Zuspruch und Neugier waren größer als an vielen anderen Schulen, Beschimpfungen gab es aus der Schülerschaft keine. Zwar wurde von einigen Schülern Kritik geäußert, aber dies geschah sachlich und in angemessener Form.

Bis dann die Lehrer auf den Plan traten.

Obwohl Martin Schöppe, Jörg Uckermann und Bernd M. Schöppe eindeutig weit jenseits eines Drängelgitters standen, das das Schulgelände vom öffentlichen Straßenland trennt, bedrängten mehrere Lehrer die drei „Objektiv“-Verteiler und forderten sie auf, die Verteilung der Schülerzeitung einzustellen. Als die drei dieser Aufforderung nicht nachkamen, sondern statt dessen die Polizei riefen, eskalierte die Situation. Ein etwa 45jähriger Lehrer drückte Martin Schöppe gegen einen Laternenpfahl und würgte ihn. Jörg Uckermann eilte in die nahegelegene Polizeiwache, um Hilfe zu holen. Die kam erst mit erheblicher Verspätung – und war völlig unzureichend. Insbesondere ließen die Beamten den gewalttätigen Lehrer, der von seinen Kollegen in der Schule versteckt wurde, ohne Feststellung der Personalien entkommen.

Es versteht sich von selbst, daß pro Köln und pro NRW diesen Vorgang nicht auf sich beruhen lassen. Die entsprechenden Strafanträge insbesondere gegen den etwa 45jährigen Lehrer sind gestellt, und spätestens bei einer Gegenüberstellung wird sich auch dessen Identität klären lassen.

Angesichts der Gewaltbereitschaft bestimmter Lehrer der Europaschule mutet deren Selbstdarstellung im Internet wie eine Realsatire an:

„Wenn unsere Schülerinnen und Schüler nach dem Abitur das Gymnasium verlassen, sind aus ihnen junge Erwachsene geworden. Das, was sie gelernt haben, sowohl in der Schule als auch in ihren Familien, soll nun die Basis für ihr eigenständiges Leben sein.

Das Gymnasium der Stadt Kerpen will eine Schule sein, die hierfür eine feste und breite Basis legt. In unserer Gesellschaft wird nicht nur Leistungsorientierung und fachliche Kompetenz, sondern auch soziale Kompetenz gefordert. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen zur Teilnahme an demokratischen Prozessen befähigt werden. Sie sollen tolerant und aufgeschlossen gegenüber Neuem und Fremdem sein. Sie sollen ihre Werturteile in Auseinandersetzung mit anderen begründen und vertreten können. Ebenso sollen sie lernen, andere Werturteile, Überzeugungen und Lebensentwürfe zu tolerieren. Sie sollen Kooperationsbereitschaft und Mitverantwortung lernen und leben. Um diese Ziele zu erreichen, bemühen wir uns, jeden Schüler und jede Schülerin in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und in der Suche nach eigenen Neigungen und Begabungen zu unterstützen.“

Ein Lehrer, der einen Studenten vor der Schule würgt, weil der eine Schülerzeitung verteilt, deren Inhalt ihm nicht paßt, dürfte wohl kaum zur Teilhabe an demokratischen Prozessen befähigt sein, geschweige denn, daß er eine entsprechende Kompetenz an seine Schüler vermitteln könnte. Von Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem und Fremden ganz zu schweigen! Wenn es darum geht, „andere Werturteile, Überzeugungen und Lebensentwürfe zu tolerieren“, haben die betreffenden Lehrer offenbar einen erheblichen Nachholbedarf. Und die Persönlichkeitsentwicklung von Lehrern, die Gewalt als legitimes Mittel politischer Auseinandersetzungen ansehen, scheint doch erheblich beeinträchtigt zu sein.

Pro Köln und pro NRW werden ab sofort überall dort, wo einfachste Formen des menschlichen Anstandes von Lehrern mißachtet und „Objektiv“-Verteiler angegriffen werden, in geeigneter Form massiv vor Ort Flagge zeigen. Das Ergebnis unserer diesbezüglichen politischen Aktionen werden Sie auf unserer Internetseite veröffentlicht finden.

Es gilt, Demokratie und Meinungsfreiheit in Köln und im Umland wiederherzustellen!

 

 
 
 

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