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16. Juni 2008:

Rathausvorplatz soll zugebaut werden

Pro Köln lehnt die Realisation des Entwurfes der Architekten Wandel, Hoeer, Lorch und Hirsch aus Saarbrücken zur Bebauung des Rathausvorplatzes mit einem Museum ab. Die Architekten wollen die bislang freie Fläche vor dem Rathaus vollständig ausnutzen, sie also in Richtung Obenmarspforten und Unter Goldschmied mit einem gewaltigen Klotz in bis zu 14 Metern Höhe zubauen. Die Entwürfe wurden beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ veröffentlicht und sind hier abrufbar. Für alle Kölner ginge durch deren Umsetzung einer der wenigen freien Plätze im Stadtzentrum verloren. Den Anwohnern würde der Blick auf das Historische Rathaus verbaut werden. Sie wehren sich zu recht gegen diesen monumentalen Klotz, der vor dem Rathaus einfach fehl am Platze ist.

Die Bürgerbewegung pro Köln befürwortet dagegen ausdrücklich den Bau eines Museums der Jüdischen Kultur in Köln, für das allerdings ein anderer Standort gesucht werden sollte. Und dem wohl ein Entwurf mit etwas mehr Glas und Licht besser täte.

Die Auswahl eines anderen Standortes läge gerade auch im Interesse der Nutzer dieses Museums, die sich am Rathausvorplatz in einen Konflikt mit dem Gros der Anwohner hineinbegeben haben, der vermeidbar gewesen wäre. Zudem gäbe es zweifellos Möglichkeiten, die archäologische Ausgrabungsstätte, die jetzt mit dem Museum überbaut werden soll, der Öffentlichkeit in angemessener Form zugänglich zu machen – ohne Hochbau.

Pro Köln hat in allen kommunalpolitischen Gremien gegen die Bebauung des Rathausvorplatzes gestimmt und wird auch den weiteren einschlägigen Prozeß mit konstruktiver Kritik begleiten. Dem Kulturdezernenten Prof. Quander ist zuzustimmen, wenn er den Rathausvorplatz als den „vielleicht prominentesten Ort, den wir in der Stadt haben“ bezeichnet. Und diesen prominenten Ort wollen wir uns nicht mit einem gewaltiger Quader aus Stein zustellen lassen.

 

 
 
 

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