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4. Juni 2008:

Sport aktuell - fast wie im richtigen Leben

Schneller, höher, weiter nicht nur bei Oylmpia, auch im Sportausschuss legt man auf Schnelligkeit wert. Die Doppelsitzung am 3. Juni 2008 dauerte 43 Minuten. Wie ist das möglich? Bei 22 Tagesordnungspunkten? Ob man das noch toppen kann?

Nun, interessant war die Sitzung schon,1,5 Millionen Euro wurden verteilt, 600.000 € für ein  privates Vereinsheim im Großraum Lindenthal in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wohnort des Oberbürgermeisters. Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

Auch der Vorsitzende des begünstigten Vereins war in der Kölner Kommunalpolitik kein Unbekannter, und die Freude war groß. Alle Parteien priesen die Sportverwaltung der Stadt Köln (wobei es sich übrigens während der gesamten Sitzung um die einzigen Wortmeldungen aus den Reihen von SPD, CDU und Grünen handelte). Der Stadtteil - ein hochwertiges Neubaugebiet in der Nähe zum sogenannten Millionärshügel - braucht offenbar dringend soziale Unterstützung.

Die restlichen Mittel, so schlug die Verwaltung vor, sollten einem Maßnahmenkatalog zur Sanierung von städtischen Sportstätten, 50 an der Zahl, zugute kommen! Also 900,000 €. Wie die Schramma-Verwaltung nur immer auf solche schönen runden Zahlen kommt?

Aus der Vorlage ergibt sich, daß 145.000 € noch fehlen. Bei diesem Punkt blieben die Lobpreisungen aus den Reihen der Altparteien aus.

Jörg Uckermann fragte für pro Köln nach, wie es denn um den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bestellt sei, wenn ein Verein 600,000 € bekommt und die restlichen teils noch ungedeckten 900.000 € auf 50 (!) andere Sportstätten verteilt werden! Wobei diese dann auch noch auf drei Jahre bis 2010 gestreckt werden.

Einen Änderungsantag der Fraktion pro Köln mochten die Altparteien selbstverständlich nicht beschließen. Man hatte ja auch wichtigeres zu tun, denn im Hansasaal des Historischen Rathauses warteten schon ehemalige Profisportler auf die Eintragung ins goldene Buch der Stadt Köln. Wer als erster die Kölchtränke ereichte, ist nicht bekannt. Der Kampf ums Büffet wurde jedenfalls mit viel sportlichem Elan geführt. Endlich kam Bewegung in den müden Haufen … es lebe der Sport!

 

 
 
 

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