Startseite   |   Suchen   |   Kontakt   |   Archiv   |   Impressum             

 
 

Programm
Kommunalwahl
Moscheebau
Korruption
Kriminalität
Ausgrenzung
Mitgliedschaft

 
 

2. November 2009:

E-Mail an Herrn Kaufmann

“Pro Köln frohlockt.” So lautet der haarsträubende Eingangssatz zu einem kürzlich im Kölner Stadtanzeiger erschienenen Kommentar des Redakteurs Tobias Kaufmann. So wird eingestimmt auf ein weiteres trauriges Beispiel für eine in der Deutschen Medienlandschaft wohl noch nie dagewesenen Pressekampagne gegen eine politische Vereinigung.

Mehr als ein Jahr nach dem sogenannten “Anti-Islamisierungskongress” hatte das Verwaltungsgericht Köln dem Veranstalter, die Bürgerbewegung Pro Köln, in einem wesentlichen Punkt recht gegeben: Die Kölner Polizeiführung hatte den Anti-Islamisierungskongress mitten in dessen Ablauf mit fadenscheinigen Argumenten abgebrochen. Wohlgemerkt: Die Polizeiführung war von Anfang an in die Planungen eingebunden gewesen.

Kaufmanns Kommentar nennt dieses für unsere Demokratie wichtige Urteil eine “Detailfrage” und das Zähneknirchen des Stadtanzeiger-Redakteurs ist zwischen den Zeilen seines Artikels förmlich hörbar.

Aber plötzlich muss auch Herr Kaufmann einräumen, was seine Zeitung und er selbst monatelang weitgehend verschwiegen haben:

In der Tat ist rund um den Kongress und speziell am Heumarkt einiges passiert, das dem berechtigten Widerstand gegen das Ultrarechten-Treffen eher geschadet als genützt hat. Dass sich Antifa-Mitglieder ermächtigt fühlten, Ausweiskontrollen durchzuführen und Bürgern – darunter Journalisten – den Zugang zu einem öffentlichen Platz zu verwehren, ist ein Beispiel dafür. In der Stadt herrschte eine Stimmung selbstgerechten Protests, gegen den auch die Polizei nicht ankommen konnte oder wollte.

Selbst jetzt, nachdem das Verwaltungsgericht zugunsten von Pro Köln Stellung bezogen hat und damit auch der Kölner Presse-Berichterstattung die nächste Blamage beschert hat, fehlt es an einem deutlichen Eingeständnis der Kölner Presse, dass deren Redakteure das Treiben der linksextremistischen Randalierer beschönigt und ihre Taten während des sog. “Anti-Islamisierungskongresses” verharmlost haben.

Kurz nach dem linken Krawallwochenende in Köln jubelten Kaufmann und seine Kollegen über angebliche “zehntausende friedliche Gegendemonstranten” und äußerten viel wohlwollendes Mitleid mit den von der Polizei festgesetzten linksextremistischen Gewalttätern, die in Köln mit Zerstörungswut ihren ganzen Menschenhass ausgelebt hatten. Auch wenn die Medien das immer wieder anders darstellten: Mit einem angeblich politischen Protest hatte das gar nichts mehr zu tun.

Redakteur Kaufmann ficht das nicht an. Er nutzt den Kommentar um seine persönliche Ablehnung einer politischen Organisation freien Lauf zu lassen:

In Wirklichkeit versammelt Pro Köln aber Revisionisten und Moslemhasser unter seinem Banner.

Belege für diese erschreckende, nachweislich wahrheitswidrige Behauptung hat Herr Kaufmann - wie üblich – keine. Kaufmann stützt sich dabei auf Etikett-Begriffe, die in der öffentlichen Wahrnehmung zwar unbewusst negativ besetzt sind, deren konkrete Herleitung oder Zuordnung aber schwer möglich ist.

Wie tief Kaufmann dabei in die Schmutzkiste greift, wollen wir kurz an dem Begriff ”Revisionisten” veranschaulichen: So bezeichnet der Begriff “Geschichtsrevisionismus” Versuche, ein wissenschaftlich, politisch und gesellschaftlich anerkanntes Geschichtsbild zu revidieren, indem bestimmte Ereignisse wesentlich anders als in der gegenwärtigen Geschichtswissenschaft erklärt und/oder gedeutet werden. In Deutschland ist mit “Revisionisten” nichts anderes gemeint als Holocaust-Leugner und Verharmloser des Nationalsozialismus, der Begriff ist also eindeutig negativ belegt und ehrverletzend.

Die grundsätzliche Bedeutung des Begriffs “Revisionismus” stammt aber ursprünglich aus der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie und der Kritik des Staatssozialismus und lässt sich nicht auf Geschichtsumdeutung einengen. So ist die Begriffswahl von Kaufmann juristisch kaum anzugreifen. Es scheint folglich die kleinmütige Devise zu gelten: “Schmeiss aus sicherem Hinterhalt mit dem schlimmsten Dreck, damit mit viel hängen bleibt”. Bewusst und wider besseren Wissens  diffamiert Kaufmann damit hunderte ehrenamtlich engagierter Mitglieder von Pro Köln sowie zehntausende Wählerinnen und Wähler der Bürgerbewegung

Am Ende seines Kommentars packt Kaufmann die übliche ”Wir sind gut, die anderen böse”-Keule aus. Seine Polemisierung, zusammengefasst, soll den üblichen Eindruck von Pro Köln vermitteln:

[...] paar Dutzend versprengten Ultrarechten aushalten, [...] Pro Köln ist im Unrecht. [...] ihre Rolle als Märtyrer weiterspielen [...].

Das Tobias Kaufmann damit Unwahrheiten wiederholt, ist auch nicht unter dem Deckmantel des “Kommentars” zulässig. Insbesondere wenn Kaufmann schreibt:

Pro Köln ist im Unrecht. Weder die Behörden noch die Bürger sollten sich in der Auseinandersetzung mit dieser Organisation die Blöße geben, dass sie ausgerechnet vor Gericht recht behalten und ihre Rolle als Märtyrer weiterspielen kann

So verhält es sich doch tatsächlich genau anders herum: Pro Köln war von Anfang an im Recht und das wurde jetzt auch vom Kölner Verwaltungsgericht bestätigt. Alle Jubelperser, die die linken Krawalle und das rechtswidrige Ende des Kongresses am 20. September 2008 perverser Weise als "Sieg der demokratie" feierten waren dagegen im Unrecht, was sie nun auch gerichtlich bescheinigt bekamen.

Die Kölner Bürgerinnen und Bürger werden daraus sicher ihre Konsequenzen ziehen.
 

 

 
 
 

Geschichte
Stadtbezirke
Fraktionen
Zeitung "pro Köln"
Anträge Stadtrat
Anträge Ausschüsse
Anträge Bezirke
 

 ZURÜCK ZUM SEITENANFANG

© COPYRIGHT 2005 BÜRGERBEWEGUNG PRO KÖLN E.V.