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4. Juli 2009:

Manipulierte Meinungsumfrage

Ein bekanntes Meinungsforschungsinstitut befragt derzeit telefonisch Kölner Bürger nach ihrer Einstellung zu Kommunalpolitikern – und nach ihrem Stimmverhalten am 30. August 2009. Auch mehrere pro-Köln-Anhänger sind, offenbar nach dem Zufallsprinzip, als Gesprächspartner für die Telefon-Befragung ausgesucht worden. Sie wurden Zeugen einer regelrecht manipulativen Befragungsmethode der Interviewer.

Die junge Frau, die sich am 3. Juli für das Institut telefonisch bei einem pro-Köln-Mitglied meldete, war unüberhörbar bemüht, ihre Sache gut zu machen und die Befragung objektiv durchzuführen. Aber die vorgegebenen Fragen ließen ihr, die erkennbar weder eine Kölnerin war, noch eigene Kenntnisse über die Kölner Kommunalpolitik hatte, einfach keine Chance.

Bei der Frage nach der Wahl des Oberbürgermeisters listete sie vier Namen auf: die der SPD-, CDU- und FDP-Kandidaten und den Namen des Kandidaten einer Splittergruppe, die bei der Europawahl die „Freien Wähler“ unterstützt hat (Kölner Wahlergebnis am 7. Juni 2009: 0,37 Prozent). Ein Votum für Markus Beisicht war nicht möglich, Beisicht-Stimmen können deshalb bei der Umfrage nicht gemessen werden.

Im Zusammenhang mit der Wahl des Rates wurde pro Köln zwar in der Auswahl erwähnt – aber nicht auf dem fünften Platz hinter CDU, SPD, Grünen und FDP, auf dem die Bürgerbewegung bei der Stadtratswahl auf dem Stimmzettel erscheinen wird. Statt dessen wurde pro Köln erst am Ende einer langen Liste möglicher Wahloptionen genannt und dann auch noch zynischerweise von rechtsextremen Splittergruppen „eingerahmt“, die am 30. August in der Domstadt gar nicht wählbar sein werden.

Eine seriöse Untersuchung zum Stimmverhalten der Kölner am 30. August würde beginnen mit der Frage, ob der Interviewte beabsichtigt, von seinem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Antwortet er darauf mit „Nein“, dann erübrigen sich die etwa 20 Folgefragen zu Parteien und Kandidaten. Denn so traurig es ist: die größte Partei wird bei dieser Kommunalwahl die der Nichtwähler sein. Dagegen werden die aktuellen Telefoninterview-Opfer zunächst minutenlang mit dem Fragekatalog gelöchert, bevor zum Abschluß noch ein Hinweis erbeten wird, ob sie am Tag der Wahl beabsichtigen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Wer die Fragenliste beantwortet hat, also an der Auswertung teilnimmt, kann auf diese Abschlußfrage nicht mit „Nein“ antworten, ohne sich in Widersprüche zu verwickeln, denn er äußert ja bereits zuvor eine Präferenz für Parteien und OB-Kandidaten, die mit dem Bekenntnis zur Wahlverweigerung hinfällig werden würde. Mit diesem taktischen Kunstgriff läßt sich eine hohe Wahlbeteiligung herbeifragen.

Was auch immer bei dieser Meinungsumfrage herauskommen wird, ist für Köln politisch völlig irrelevant. Die Meinungsforscher wollen uns offenbar Sand in die Augen streuen. Sie täuschen sich selbst, ihre Auftraggeber und nicht zuletzt die Kölner Öffentlichkeit.

Auch mit solchen Manipulationsversuchen wird am 30. August im Wahllokal abgerechnet werden!

 

 
 
 

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