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11. Dezember 2009

Postengeschacher der übelsten Sorte

Was schon lange intern klar war, wurde jetzt auch offiziell verkündet: Der Fraktionsgeschäftsführer der Grünen-Ratsfraktion, der Computerprogrammierer Jörg Frank soll auf Antrag der Grünen in der nächsten Ratssitzung zum neuen Stadtkämmerer und somit zum Herrn über einen riesigen Beamtenapparat und einen Milliardenhaushalt gewählt werden. Das haben Grüne und SPD auf schlimmste kölsche Art schon vor Monaten ausgeklüngelt – und trotzdem zum Schein die Stelle ganz normal öffentlich ausgeschrieben! Eingegangen sind daraufhin insgesamt 35 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet, die von diesem miesen Postenschacher nichts wussten und an eine echte Ausschreibung dieser wohl wichtigsten Dezernentenstelle in Köln glaubten. Unter diesen 35 Bewerbern ist fast jeder einzelne fachlich besser geeignet und qualifizierter als der Computerprogrammierer und ehemalige Langzeit-Philosophiestudent Jörg Frank …

Hierzu erklärt der pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer, der 33jährige Politikwissenschaftler Markus Wiener:

„Unter den externen Bewerbern befinden sich Finanzdezernenten großer deutscher Städte, langjährige Leiter von städtischen Betrieben, Geschäftsführer von Stadtwerkekonzernen, Direktoren von Landesbanken, erfahrene Stadtkämmerer, Finanzwissenschaftler und promovierte Wirtschaftsjuristen. Alle mit hervorragenden Zeugnissen, bemerkenswerten Erfahrungen im Finanz- und Wirtschaftssektor und beeindruckenden Lebensläufen.

Doch das alles wurde von Rot-Grün noch nicht einmal ernsthaft geprüft, denn schon lange stand als „Dankeschön“ für die Unterstützung des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Roters fest, dass die Grünen den Posten des Stadtkämmerers besetzen dürfen. Nur darum geht es ja seit jeher in der Kölner Kommunalpolitik: Posten, Ämter, Pfründe. Um diese heilige Dreifaltigkeit dreht sich das ganze Sinnen und Streben der Kölner Altparteien, und alle, die dieses miese Spiel stören könnten, werden so wie pro Köln mit aller Gewalt weggebissen, verleumdet und bekämpft.

Doch wir werden weiterhin unsere Finger in die tiefen Wunden der Kölner Kommunalpolitik legen. Und wir werden weiterhin laut „Pfui“ rufen, wenn Klüngel und Ämterpatronage zum Himmel stinken!

So wie in diesem Fall, wo ein Spitzenfunktionär der Grünen aus völlig sachfremden Erwägungen einen Spitzenposten in der Kölner Verwaltung zugeschustert bekommen soll. Herr Frank ist völlig unterqualifiziert für diese Stelle und es ist ein Skandal, dass bestens qualifizierte andere Bewerber, die sich im festen Glauben an eine faire Ausschreibung beworben haben, einfach unberücksichtigt bleiben.

Die geplante Entscheidung für Jörg Frank stinkt nach politischer Vetternwirtschaft, und jeder der dafür stimmt, stinkt auch danach! Das werden wir den Kölner Bürgern in unseren Publikationen, Flugblättern und an unseren Infoständen zu verdeutlichen wissen.

Rot-Grün betreiben hier nichts anderes als einen Kuhhandel auf Kosten der Funktionsfähigkeit der Kölner Stadtverwaltung, Denn es ist ja eben gerade nicht so, dass Herr Frank trotz seiner fehlenden Qualifikation in den letzten Jahren als kommunalpolitisches Finanzgenie aufgefallen wäre, im Gegenteil. Ich habe die zweifelhafte Ehre besessen, das Treiben von Herrn Frank in  den letzten fünf Jahren aus nächster Nähe im Finanzausschuss beobachten zu dürfen. Dabei unterschied er sich kaum von den Vertretern der anderen haushaltstragenden Parteien, und alle – egal ob CDU, SPD, FDP oder Grüne – haben diese Stadt in den letzten Jahren finanzpolitisch vor die Wand gefahren.

Sei es aus ideologischer Verblendung, aus Dummheit, Ignoranz oder fachlichem Unvermögen, sie alle tragen Schuld daran, dass über dieser Stadt in Kürze unweigerlich der Nothaushalt verkündet werden wird. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche – und ausgerechnet ein maßgeblicher Exponent dieser katastrophal gescheiterten Haushaltspolitik soll jetzt die Kölner Finanzen in Ordnung bringen.

Lachhaft, grotesk, verantwortungslos!

Pro Köln wird deswegen den Personalverschlag Jörg Frank in der Ratssitzung am 17. Dezember natürlich ablehnen.“

 

 
 
 

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