Startseite   |   Suchen   |   Kontakt   |   Archiv   |   Impressum             

 
 

Programm
Kommunalwahl
Moscheebau
Korruption
Kriminalität
Ausgrenzung
Mitgliedschaft

 
 

12. Oktober 2009:

Fragwürdige Berichterstattung im Stadt-Anzeiger über “Pax Europa” – Meinungsmache statt Information?

Noch-Oberbürgermeister Fritz Schramma und Helmut Frangenberg vom Kölner Stadt-Anzeiger: Bei beiden scheint die Meinungsfreiheit nur eingeschränkt zu gelten: Zumindest wenn es um kritische Stimmen geht, die eine Islamisierung unserer Gesellschaft und die Radikalisierung von Anhängern der islamischen Religion befürchten. Das bekommt jetzt auch der Verein „Pax Europa” in einem Zeitungsbericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom Samstag zu spüren. „Pax Europa”, das ist ein Verein, der sich seit einigen Jahren im vorpolitischen Raum gegen die Islamisierung in Deutschland und Europa wendet. Auch etliche Aktivisten der pro-Bewegung unterstützen die islamkritische Vereinigung in Form von Doppelmitgliedschaften. Derzeit macht „Pax Europa“ nun auch mit einer Plakatserie in Köln auf sich und seine Arbeit aufmerksam. „Lesen Sie den Koran” steht auf den Plakaten. Weiterhin sind einige Auszüge aus dem Koran zu sehen, die der Verein als Beleg für die Gefährlichkeit des Islams anführt. Darüber kann man denken was man möchte. Sonderlich polemisch wirken die Plakate von „Pax Europa” allerdings nicht – ganz im Gegensatz zur gelegentlichen Wortwahl von OB Schramma, der politische Gegner schon mal „die Toilette herunterspülen” möchte.

Doch diese Plakate bildeten nun den Aufhänger für einen reißerischen Stadt-Anzeiger-Artikel, in dem „Pax Europa“ in ein denkbar schlechtes Licht gerückt wurde. Da ist bereits in einem der Eingangssätze von „selbst ernannten Kämpfern gegen die Islamisierung ganz Europas” die Rede. Und statt wenigstens einen Vertreter des Vereins über Absichten, Beweggründe und Ziele der Plakataktion zu Wort kommen zu lassen, lässt Frangenberg Kölns gescheiterten OB Schramma, den kritikresistenten und fanatischen Befürworter von Europas größter Moschee, kommentieren: „Die Urheber der Plakate, die das Wort Pax im Namen führen, sind darauf aus, Unfrieden zu säen“, darf da Schramma in dem „Bericht“ schwadronieren, der doch mit den eingeflochtenen einseitigen Meinungsäußerungen eher als Kommentar daher kommt, freilich ohne als solcher gekennzeichnet zu sein. Und Schramma weiter in dem Stadt-Anzeiger-„Bericht“:

„Wer meint, mit aus dem Zusammenhang gerissenen Passagen [...] eine generelle Aggressivität belegen zu können, versucht die Menschen für dumm zu verkaufen.“ Schrammas Phantasie in Ehren – aber die Aussage “Lesen Sie den Koran” - die Aufforderung also, sich selbst ein Bild zu machen -  als „Verdummung von Menschen”  interpretieren zu wollen – das ist zumindest gewagt. Schramma weiter:

„Statt eines Allgemeingültigkeitsanspruchs [...], herrschen hier gegenseitiger Respekt und Anerkennung“, …nur die Meinungsfreiheit scheint in Köln nicht zu herrschen – dafür aber der Allgemeingültigkeitsanspruch einiger Journalisten und Politiker, möchte man da hinzufügen.

Der Stadtanzeiger konstatiert zufrieden:

„Mit seinem Versuch, eine größere Zahl von Plakatflächen zu mieten, ist der Verein offenbar gescheitert. Marktführer Ströer, zu dem auch die „Kölner Außenwerbung“ gehört, hat „Pax Europa“ eine Absage erteilt. Man könne die Plakate als „Verstoß gegen die guten Sitten“ interpretieren“, so der quasi-Plakatflächen-Monopolist Ströer.

Politisch nicht genehme Vereine von Plakatflächen auszuschliessen – wegen der „guten Sitten”? Dem auch nur ansatzweise über die tatsächlichen Hintergründe informierten Leser dürfte übel werden.

 

 

 
 
 

Geschichte
Stadtbezirke
Fraktionen
Zeitung "pro Köln"
Anträge Stadtrat
Anträge Ausschüsse
Anträge Bezirke
 

 ZURÜCK ZUM SEITENANFANG

© COPYRIGHT 2005 BÜRGERBEWEGUNG PRO KÖLN E.V.