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15. Oktober

Thilo Sarrazin für Konrad-Adenauer-Preis vorgeschlagen

Die Fraktion pro Köln hat für die erste Sitzung des Kölner Rates in der neuen Legislaturperiode beantragt, dem ehemaligen Berliner Finanzsenator und jetzigen Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin den Konrad-Adenauer-Preis zu verleihen. Der Sozialdemokrat Thilo Sarrazin hat unlängst durch eine couragierte Beurteilung der gesellschaftlichen Situation in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Verschärfung der integrationspolitischen Schieflage, eine wichtige und breite öffentliche Diskussion angestoßen. Seine realistische Einschätzungen zur Zukunft unseres Landes äußerte Sarrazin im Rahmen eines Interviews in der Zeitschrift “Lettre International”. Der Politiker und Bundesbankvorstand wurde daraufhin in schärfster Form angegriffen – zu einem großen Teil aus seiner eigenen Partei. Die Angriffe waren dabei teilweise von einer unerträgliche Herabwürdigung seiner Person geprägt.

Sarrazin wurde für seine Meinungsäußerungen im Bundesbankvorstand entmachtet und degradiert – was in erschreckender Weise an die Tradition der Berufsverbote in der ehemaligen DDR erinnert. Das zeigt, nicht nur in Köln besteht ein großes Problem mit offen ausgesprochenen Wahrheiten.

Herr Sarrazin hat übergroße Zivilcourage bewiesen – in dem er das Wohl unseres Landes über das Wohl einzelner politischer und gesellschaftlicher Interessengruppen gestellt hat.
Zur Freiheit gehört Demokratie und zur Demokratie Meinungs- und Redefreiheit. Dem hat Herr Sarrazin einen unverzichtbaren Dienst erwiesen. Sein Fingerzeig auf die gesellschaftliche Situation in der Stadt Berlin gilt besonders auch für Köln. In unserer Stadt wird die gesellschaftspolitische Aufgabe der Integration zum Wohle des deutschen Volkes -von den etablierten Parteien seit Jahren vernachlässigt. Es wird ebenso wie in Berlin schöngerechnet, verschwiegen und beschwichtigt – statt den hier lebenden Migranten ehrliche und verbindliche Grundlagen auf zu zeigen unter denen ein langfristig friedliches Zusammenleben überhaupt erst möglich sein wird.

 

 

 
 
 

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