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18. Februar 2009:

Düsseldorfer machen Köln platt

Die Kölner werden platt gemacht – jedenfalls im Düsseldorfer Karneval. Der bekannte Karnevalswagenbauer Jacques Tilly läßt eine rollende DITIB-Großmoschee wie eine Dampfwalze über die Kölner Bürger hinwegfahren, und der Düsseldorfer Löwe grinst dazu böse und freut sich: „Leeve Kölner, do seider platt, wa?“ (Bitte hier den sechsten Wagen anklicken!)

Das Wagen-Motiv paßt gut zum diesjährigen Motto des Düsseldorfer Karnevalszugs „Do bes de platt“, enthält allerdings auch ein kleines Stück (Selbst-)Zensur: Einen Glatzkopf mit pro-Köln-Schild, den die DITIB schon halb überfahren hat, mußte Tilly nachträglich einfügen, „damit man nicht in die üble braune Ecke gesetzt wird, wenn man kritisch zur Großmoschee steht“. So der Original-Ton des Künstlers, für dessen Zwänge und Nöte man wohl Verständnis haben muß: Ohne die Distanzierung von pro Köln hätte sein ansonsten sehr gelungener Wagen wahrscheinlich öffentlich nicht gezeigt werden dürfen. Das sind eben – leider – die Verhältnisse im Deutschland des Jahres 2009.

Abgesehen vom unpassenden Äußeren des „pro-Kölners“ ist das dargestellte Bild ansonsten sehr treffend: Erst überfährt die DITIB den pro-Köln-Anhänger, dann die übrigen Kölner. Am Ende der Strecke steht nur noch der Düsseldorfer Löwe im Weg, dem das Grinsen vergehen wird, wenn er selbst unter die Räder kommt ...

Tilly wurde im Düsseldorfer Karneval 2007 mit einem Motivwagen über „Klischee“ und „Wirklichkeit“ des islamischen Terrorismus bundesweit bekannt. Wie es um die Meinungsfreiheit in unserem Land steht, wußte der Künstler bereits im Jahr 2006.

Damals schuf er diesen Mottowagen – heute muß er selbst zensieren, um weiter mitfahren zu dürfen. Noch aufschlußreicher ist seine Dankesrede zur Verleihung der Karl Klinzing Medaille des Mostertpöttches e.V. vom 17. Oktober 2008.

Tilly amüsiert sich über Kölner Karnevalisten, die sich ihren Großmoschee-Wagen erst von der DITIB genehmigen lassen mußten. Dank an „Osen77“, der diese Rede aufgezeichnet hat und sie der Öffentlichkeit zugänglich macht! Das ist wahrlich ein Zeitzeugnis und wird im Zusammenhang mit anderen Dokumenten späteren Generationen zeigen, wie hart die Deutschen am Anfang des 21. Jahrhunderts um Demokratie und Meinungsfreiheit kämpfen mußten.

Der Kölner Karneval unterliegt dagegen seit 1933 ununterbrochen einer politischen Komplettzensur. Die Machthaber und ihre ideologischen Präferenzen wechselten, der totalitäre Ungeist aber blieb immer derselbe.

Schade eigentlich! Jedem echten Kölner tut es in der Seele weh, im Düsseldorfer Karnevalszug die peppigeren Wagen auffahren zu sehen, während unsere einheimischen Karnevalisten nur außerhalb der Politik auftrumpfen dürfen!

 

 
 
 

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