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19. November 2009:

„Jeder, der Geld braucht, setzt sich hin und schreibt ein Buch…

…und das Publikum ist so dumm, es zu kaufen,“ stellte der Philosoph Schopenhauer einmal fest und wie gültig dieser Ausspruch auch in der heutigen Zeit noch ist, das hat jüngst NRW-Multifunktionsminister Armin Laschet – angeblich noch Mitglied der CDU – vortrefflich unter Beweis gestellt. Laschet, der unter anderem auch für das Ressort Integration in der Düsseldorfer Landesregierung zuständig ist, beglückt die lesewütigen Massen mit „Die Aufsteigerrepublik: Zuwanderung als Chance.“ „Der Multi-Kulti-Lobbyist von Amts wegen“, wie Laschet liebevoll von einem Rezensenten im Forum des Online-Buchhändlers Amazon genannt wird, legt in seinem Werk quasi einen Traumbericht darüber vor, wie er sich ein Land vorstellt, in dem sich die christlich-europäische Mehrheitsbevölkerung plötzlich in der Minderheit gegenüber den muslimischen Zuwanderern sieht und er empfiehlt ganz unverhohlen, darüber zu jubeln.

Ganz abseits von der Frage, warum ein vom steuerzahlenden Volk fürstlich entlohnter Minister es nötig hat, ein Buch zu schreiben, ist es sehr verwunderlich, wie Laschet dafür überhaupt Zeit gefunden hat. Als Chef eines Ministeriums, das immerhin vier Ressorts umfasst und damit eher einem Gemischtwarenladen gleicht, sollte er eigentlich ausgelastet sein mit seiner „Arbeit.“ Egal – das seitenweise Geschreibsel liegt nun in den Buchläden und wartet auf Kunden. Also, worum geht es dem Minister, neben Werbung für die Intergration?

Genau diese Frage bleibt auch nach intensivster Lektüre unbeantwortet. Auch nach 300 Seiten ist nicht klar, in welcher Weise die massenhaft importierte Unterschicht  angeblich den kometenhaften gesellschaftlichen Aufstieg schaffen und sogar zum Wohle des deutschen Volkes  beitragen soll.   Ein  Ziel, worauf eigentlich auch der Minister vereidigt  ist . Sollte er das in den Traumblasen seiner kunterbunten Multi-Kulti-Welt etwa vergessen haben?

Jeder, der nach Antworten auf diese und andere Fragen sucht, hat die Möglichkeit, den menschenfreundlichen Minister selbst zu fragen, denn er reist mit seinem Buch durch NRW und versucht es persönlich an den Leser zu bringen. Am Donnerstag, dem 26. November um 20.15   Uhr wird er bei der Mayerschen Buchhandlung auf der Schildergasse in Köln zu Gast sein. Er führt dort ein Gespräch mit Hatice Akyün und beide sind sicherlich sehr dankbar, wenn viele Menschen die Veranstaltung mit ihrer Teilnahme und kritischen Fragen bereichern.

 

 
 
 

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