Startseite   |   Suchen   |   Kontakt   |   Archiv   |   Impressum             

 
 

Programm
Kommunalwahl
Moscheebau
Korruption
Kriminalität
Ausgrenzung
Mitgliedschaft

 
 

21. Oktober 2009:

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!

Der 23jährige Sozialwissenschaftler und pro-NRW-Jugendbeauftragte Gereon Breuer äußert sich in einem Interview zu seinen Beweggründen, nun auch in Köln die Arbeit der pro-Stadtratsfraktion als Fraktionsreferent aktiv mitgestalten zu wollen. Dabei zeichnet sich die ehemalige CDU-Nachwuchshoffnung des Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein durch eine große Portion Realismus und Sachorientierung aus. Nicht Ideologien und Visionen wären nötig für eine bessere Kommunalpolitik, sondern Mut zur Aufrichtigkeit und ein bürgernahes Verhalten.

Frage: Was hat Sie persönlich dazu bewogen, sich für die Bürgerbewegung pro Köln zu engagieren?

Politik kann nicht, wie in den Naturwissenschaften üblich, in Form von Experimenten durchgeführt werden, bei denen das Prinzip „Versuch und Irrtum“ gilt. Denn es geht in der Politik um Menschen und nicht um irgendwelche Versuchstiere, die der Willkür welcher Institution auch immer ausgeliefert werden können. Und weil der Bürgerbewegung pro Köln im Gegensatz zu den etablierten Parteien die Menschen am Herzen liegen, engagiere ich mich hier. Das ist beispielsweise in der CDU, in der ich zuvor Mitglied war, wesentlich anders. Und noch ein wesentlicher Unterschied: die Politik von pro Köln hat Rückgrat, was bei den anderen Parteien oft nur mit einem guten Mikroskop zu finden ist.

 

Gereon Breuer, Fraktionsreferent

Sozialwissenschaftler, Jahrgang 1986, ledig

Frage: Für welches politische Ziel setzen Sie sich bei Ihrer Arbeit für Köln besonders ein?

Die Stadt Köln gehört zu den zahlreichen Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die keinen ausgeglichenen Haushalt haben. Die Schuldenlast ist so groß, daß noch mehrere Generationen mit deren Abtragung zu kämpfen haben werden, was einen ungeheuerlichen Verrat an der Zukunft unserer Stadt darstellt. Köln muss also dringend wieder finanziell handlungsfähig werden und es ist mein vorrangiges Ziel, dabei die Generationen- und Leistungsgerechtigkeit zu wahren. Keiner darf auf Kosten des anderen leben, wenn er selbst dazu in der Lage ist, etwas zu leisten.

Frage: Warum glauben Sie, daß die Altparteien in der Kölner Kommunalpolitik versagt haben? 

Ich glaube nicht, ich weiß, dass die Altparteien in der Kommunalpolitik versagt haben und dieses Versagen kann jeder tagtäglich besichtigen. Ob es der Sparkassenskandal ist, bei dem Hunderttausende Euro in den Taschen der korrupten etablierten Kommunalpolitiker versickert sind, ob es der Einsturz des Kölner Stadtarchivs ist, der von einer nur auf den eigenen Vorteil bedachten Parteibuchwirtschaft mit verursacht wurde oder ob es der Skandal um die Finanzierung der neuen Kölner Messehallen ist, bei dem hunderte Millionen Euro Steuergeld vernichtet wurden – überall zeigt sich eine grobe Verantwortungslosigkeit der Altparteien. In ihrem selbstsüchtigen Tanz um das goldene Kalb der Lösung der eigenen sozialen Frage gefangen, ist den Raffkes von CDU und Co. der Bürger völlig aus dem Blick geraten. Und wenn dies das eigentliche Ziel ihrer Politik ist, dann haben sie es mit Bravour erfüllt.

Frage: Und was ist bei pro Köln anders oder besser?

Zu den Werten, welche die Zukunft unserer Gesellschaft sichern, gehört neben Freiheit, Sicherheit und Stabilität auch der Mut. Wer mutlos versucht Politik zu machen, der endet am Tropf der eigenen Selbstgefälligkeit und dem fehlt die Kraft, Dinge zu verändern und Demokratie zu gestalten. Das ist einer der wesentlichen Punkte, der bei pro Köln anders ist. Wer bei pro Köln Mitglied ist, der hat Mut und der hat auch Gestaltungswillen. Damit ist pro Köln die Kraft in der Kölner Kommunalpolitik, die am besten für die Zukunft gerüstet ist.

Frage: Was sagen Sie den Kölner Bürgern, die auch von der etablierten Politik enttäuscht wurden?

Bevor ich den Bürgern etwas sage, höre ich ihnen zuerst einmal zu. Das ist das wichtigste in der Politik überhaupt: den Bürgern zuhören. Es geht schließlich nicht darum, Politik wie ein Schauspiel zu betreiben, bei dem der Bürger lediglich Zuschauer ist. Aus dem Zuhören muss sich dann ein Gespräch entwickeln und nur wenn den Worten dann Taten folgen, ist dem Bürger auch wirklich geholfen. In der aktuellen Situation ist der Kölner Bürger nur leider in der Lage eines Lammes, das von seinem Hirten zur Schlachtbank geführt wird. Da helfen Worte nur sehr wenig. Es geht vor allem darum, dem Bürger den Weg zurück in seine Rolle als Souverän zu zeigen.

Frage: Welche Vision haben Sie von unserer Stadt Köln in der Zukunft?

Es bleibt bei den Worten Helmut Schmidts: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.“ Ansonsten bin ich der Meinung, daß Köln enorm geholfen wäre, sich auf die mahnenden Worte „Erkenne Dich selbst – nichts im Übermaß“ am Apollo-Tempel in Delphi zu besinnen. Wenn es uns gelingt, die Kölner Kommunalpolitik auf diesen Weg zu bringen, steuert Köln in eine gute Zukunft.

 

 

 

 
 
 

Geschichte
Stadtbezirke
Fraktionen
Zeitung "pro Köln"
Anträge Stadtrat
Anträge Ausschüsse
Anträge Bezirke
 

 ZURÜCK ZUM SEITENANFANG

© COPYRIGHT 2005 BÜRGERBEWEGUNG PRO KÖLN E.V.