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22. September 2009:

Passendes Abschiedsgeschenk für Türken-Fritz die Zweite

Die diesjährige Verleihung des nach einem mutmaßlichen Antisemiten benannten Mohammad-Nafi-Tschelebi-Friedenspreises an den bald in Rente befindlichen Oberbürgermeister Schramma für dessen Verdienste um den Bau der Ehrenfelder Großmoschee, hatte bereits kurz nach Bekanntwerden für erheblichen Wirbel gesorgt. Nun hat der designierte pro Köln-Ratsherr Jörg Uckermann, der bereits als stellvertretender Bezirksbürgermeister in Ehrenfeld zu den entschiedensten Kritikern des Großmoscheeprojektes gehörte, für die Fraktion pro Köln einen Antrag für die erste Sitzung des neuen Rates formuliert, in dem Fritz Schramma aufgefordert wird, diesen Preis nicht anzunehmen.

In der Begründung des Antrages heißt es unter anderem: Der Preis ist nach dem Syrer Mohammad Nafi Tschelebi benannt, der 1927 das Islam-Institut Berlin gründete, um das Verhältnis der Mohammedaner zum Deutschen Reich zu verbessern. Während des Nationalsozialismus genossen die diesem Institut angehörigen Antisemiten hohes Ansehen bei den Funktionären der Diktatur. Der Namensgeber, seine Leiche wurde 1933 in einem Berliner See gefunden, dürfte durch sein Wirken zweifelsfrei als Antisemit im Sinne der NS-Ideologie gelten.“

Mit einer Annahme des Preises würde Fritz Schramma das Ansehen der Stadt Köln also weit über seine Amtszeit hinaus beschädigen und seinem Nachfolger Roters (SPD) ein mit dem Ruch des Antisemitismus behaftetes Erbe hinterlassen. Auch dürfte sich das Verhältnis der in Köln lebenden Angehörigen der abrahamitischen Religionen zu einander dadurch nicht unbedingt verbessern. Ob der ehemalige Lateinlehrer Fritz Schramma sich dessen bewusst ist, bleibt mehr als fraglich und der künftige Oberbürgermeister Roters sollte dringend auf seinen Vorgänger einwirken, keinen weiteren Schaden mehr anzurichten und den Preis nicht anzunehmen.

 

 
 
 

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