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23. September 2009:

Grundstein für Bauruine?

Im November soll der Grundstein für die Großmoschee in Ehrenfeld gelegt werden und bisher ist nicht geklärt, ob das geplante Bauwerk überhaupt jemals fertig wird. Es steht eher zu vermuten, dass sich in der bereits ausgehobenen Baugrube Ende 2010, wenn eigentlich die Minarette schon stehen sollten, nicht viel mehr als der Grundstein finden lassen wird. Denn nach wie vor gibt es beim Bauträger, der Türkisch-Islamischen Union (DITIB), erhebliche Probleme mit der Finanzierung. Von veranschlagten Baukosten in Höhe von 20 Mio. Euro sind bisher erst 2,3 Mio. Euro sicher durch Spenden finanziert und die DITIB schweigt sich darüber aus, wie sie das fehlende Geld beschaffen will. Einzig schmallippige Äußerungen von Sadi Arslan, dem Vorsitzenden der DITIB, man baue weiter auf die Spendenbereitschaft der Mitglieder lassen vermuten, dass die Verantwortlichen kein Konzept zur Finanzierung des Bauwerks haben.

Nun wäre das für den Bauträger an sich noch nicht dramatisch, wenn die Baugenehmigung nicht wie üblich an eine zeitnahe Fertigstellung des Bauwerks geknüpft wäre. Das bedeutet, dass ein gemächliches „Vor-sich-hin-Bauen“ nach Mittellage nicht möglich ist. Bereits jetzt sieht es so aus, als würden auf der Baustelle an der Venloer Straße keine „echten“ Bauarbeiten stattfinden. Denn alles, was seit dem Abriss der alten Moschee bewerkstelligt wurde, ist die Ausschachtung der Baugrube. So ist es derzeit auch schwierig, einen Bauarbeiter auf der Baustelle anzutreffen und es liegt der Verdacht nahe, dass die Bautätigkeiten aufgrund von Geldmangel derzeit ruhen.

An sich wäre es nun an der Zeit, dass sich Rat und Verwaltung ihrer Verantwortung für die Kölner Bürger bewusst werden und von der Ditib eine lückenlose Offenlegung der Finanzplanung verlangen. Unter allen Umständen muss nämlich vermieden werden, dass an der Venloer Straße eine große Bauruine entsteht, die über Jahrzehnte das Stadtbild weiter verschandeln würde und es muss dringend sichergestellt werden, dass für das wahnwitzige Multi-Kulti-Projekt „Großmoschee“ kein Steuergeld ausgegeben wird. Die Kosten für die Wiederherstellung des Urzustandes hat allein die Ditib zu tragen.

Aber was tun die Vertreter von Rat und Verwaltung? Nichts! Bis auf die Ratsmitglieder von pro Köln scheint niemand ein wirkliches Interesse daran zu haben, wie die Ditib sich die weitere Finanzierung ihrer als Großmoschee getarnten Politresidenz vorstellt. Die Damen und Herren der Altparteien verwenden wohl lieber ihre Zeit darauf, die Festkleidung für die Grundsteinlegung auszuwählen, anstatt ihrer vom Bürger aufgetragenen Pflicht nachzukommen. So darf also jeder Bürger gespannt sein, welche kreativen Leistungen die etablierten Raffkes unternehmen, wenn es darum geht, dem Bürger zu erklären, warum der Stadtrat fleißig an der Produktion einer Bauruine mitgewirkt hat.

 

 
 
 

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