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27. Juli 2009:

Architekt der Parallelgesellschaft

„Hürryet“-Verleger erhält den höchsten deutschen Zivilorden - Bundesverdienstkreuz für Hetze gegen Deutschland?

Dem türkischen Medienmogul Aydin Dogan wurde jetzt vom deutschen Botschafter in Istanbul das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen. Dogan ist Verleger der „Hürryet“, der größten türkischsprachigen Tageszeitung in Deutschland. Mit dieser Auszeichnung hat Bundespräsident Köhler eine denkbar schlechte Wahl getroffen. Denn Dogans Boulevardblatt fällt vor allem durch plumpe Stimmungsmache gegen Deutschland und die Deutschen auf.

Seit 1965 erscheint die „Hürryet“ mit einer eigenen Ausgabe in Deutschland – selbstverständlich auf Türkisch. Täglich werden rund 200.000 Leser erreicht. Was die „türkische Bildzeitung“ aus dem Hause Dogan unseren Mitbürgern mit Migrationshintergrund Tag für Tag berichtet, davon können sich die meisten Deutschen schon aufgrund fehlender Sprachkenntnisse kein Bild machen. Dies nutzen die Macher offenbar aus: Denn würden ihre Schlagzeilen einmal übersetzt, dürfte sie manch ein Bundesbürger verwundert die Augen reiben.

Ein zentrales Anliegen ist der Kampf für die Verbreitung der türkischen Sprache in Deutschland. Werden etwa türkische Migrantenkinder in der Schule dazu angehalten, Deutsch zu sprechen, so wartet die „Hürryet“ umgehend mit reißerischen Berichten über angebliche Diskriminierung auf. Überhaupt kommen die Deutschen in der „Hürryet“ schlecht weg: als offene oder verkappte Ausländerfeinde, die den türkischen Migranten das Leben schwer machen wollen. Als im letzten Jahr in Ludwigshafen neun Menschen bei einer tragischen Brandkatastrophe ums Leben kamen, phantasierte das Blatt sogleich ohne jeden Anhaltspunkt einen Anschlag auf das hauptsächlich von Türken bewohnte Haus herbei. Gipfel der Ungeheuerlichkeit: Ludwigshafen sei ein „Nest von Neonazis“, in Deutschland verbreite sich „die Mode des Türkenverbrennens“. Diese deutschenfeindliche Berichterstattung liegt voll auf Linie des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, der im Februar 2008 in der Köln-Arena vor 16.000 Landsleuten ausrief, Integration sei ein Verbrechen.  „Hürryet“ wiegelt seine türkischen Leser gegen die deutsche Mehrheitsgesellschaft auf. Wissenschaftler der Universität Dortmund, die „Hürryet“ für ein Forschungsprojekt ausführlich untersucht haben, bescheinigen dementsprechend auch „integrationsfeindliche Tendenzen“.

Den „Hürryet“-Verleger Aydin Dogan wird man also mit Fug und Recht als einen maßgeblichen Architekten der wachsenden türkischen Parallelgesellschaft in Deutschland bezeichnen können. Was ausgerechnet diesen Mann für den höchsten deutschen Zivilorden qualifiziert, wird wohl das Geheimnis des Bundespräsidenten bleiben. Die pro-Bewegung meint jedenfalls: Wer als Migrant in Deutschland leben möchte, der hat die Leitkultur seines Gastlandes zu respektieren. Das Erlernen der deutschen Sprache ist dabei unerlässliche Vorraussetzung. „Die Türkei den Türken“ – so steht es übrigens allmorgendlich in der Kopfzeile der „Hürryet“. Migranten, die eine Integration verweigern, sollten sich schleunigst auf dieses Motto besinnen – und die Heimreise antreten.


 

 
 
 

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