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29. September 2009:

Lale geht – Köln freut sich

Die langjährige SPD-Integrationsbeauftragte Lale Akgün verpasste den Einzug in den Bundestag und kehrt der Politik nun den Rücken

Immerhin ein Gutes hatte der Ausgang der Bundestagswahlen am vergangenen Sonntag, zumindest für Köln: Lale Akgün wird im künftigen Bundestag nicht mehr vertreten sein. Die türkischstämmige „Multi-Kulti-Lale“ hatte dem Bundestag immerhin acht Jahre lang angehört und war zum Schluss Integrationsbeauftragte ihrer Partei. Diese hatte schon bei der Zusammenstellung der Landesliste deutlich gemacht, was sie von ihrer Bannerträgerin der Integrationsideologie hält und sie nicht mit einem guten Listenplatz abgesichert – arme Lale. So ist nun, frei nach Satre, dass die Schuld immer die anderen haben, die arme Lale auch nicht selbst für den Verlust ihres Mandates verantwortlich, sondern die ach so böse SPD und die falsche Strategie der Führungsmannschaft, deren Austausch sie in einem Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger fordert. 

Was Akgün hier aber so weinerlich als Ungerechtigkeit brandzumarken versucht, ist eben das Gesetz der Demokratie. Das Kölner Wahlvolk hat sich nicht für die Integrationsextremistin Akgün entscheiden mögen, sondern wählte mit ihrem CDU-Gegenkandidaten Paul lieber das andere Übel und schickte damit Akgün in den gerade noch rechtzeitigen Politruhestand. Nun will die gelernte Psychologin der Politik ganz den Rücken kehren und wieder als Therapeutin arbeiten. In einer höchst therapiebedürftigen Partei wie der SPD wird ihr dabei die Kundschaft nicht so schnell ausgehen.

Auch könne sie sich vorstellen, wieder zurück in ihre ehemalige Tätigkeit im NRW-Integrationsministerium zu wechseln, wo sich Minister Laschet, der angeblich noch der CDU angehören soll, wohl sehr über die sozialdemokratische Unterstützung freuen dürfte. Schließlich ist Akgün als Vorkämpferin eines liberalen Islam bekannt und gilt als eine der erbittertsten Verfechterinnen der „Islam-ist-Frieden“-Losung multi-kulti-bewegter Integrationsfetischisten.

Wie es auch kommt: Lale Akgün fällt weich und muss sich über die Lösung ihrer eigenen sozialen Frage keine ernsthafte Sorge machen. Damit ist sie mit der SPD auch in der richtigen Partei, die sie auf keinen Fall verlassen will. Hier lernt der kleine Juso von Kindesbeinen an, wie Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren sind. Aber nicht, dass jetzt jemand denkt, dies sei einer der Gründe für den Niedergang der Sozialdemokratie in Europa. Und der ist nicht mehr aufzuhalten. Der Abgang von Lale Akgün ist nur eines der zahlreichen Zeichen dafür. Leb wohl, Lale!

 

 
 
 

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