Bocklemünd: Gesamtschule lädt zur Kontaktbörse mit jungen Männern ins Asylantenheim
Aus den Veedeln, Köln aktuell / Dienstag, 7.Juni.2016

Bocklemünd: Gesamtschule lädt zur Kontaktbörse mit jungen Männern ins Asylantenheim

Die Max-Ernst-Gesamtschule in Bocklemünd drängt ihre minderjährigen Schüler und Schülerinnen, sich am 17. Juni aktiv an einem “Willkommensfest” für junge männliche Asylbewerber in deren Sammelunterkunft zu beteiligen. In einem Schreiben der Schule, das PRO KÖLN von empörten Eltern übermittelt wurde, heißt es wörtlich:

“Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

nachdem im März unsere neuen Nachbarn in die Unterkunft an der Heinrich-Rohlmann-Straße (in der Nähe der Bezirkssportanlage) eingezogen sind, konnten schon erste Kontakte zu den 141 jungen Männern (Alter zwischen 18 und 30 Jahren) aufgebaut werden (…) Als nächstes möchten wir gerne ein Willkommensfest feiern und freuen uns sehr, wenn neben interessierten KollegInnen und SchülerInnen auch Sie, liebe Eltern, an diesem Nachmittag die Begegnung mit den neuen Nachbarn suchen (…)”

PRO KÖLN meint dazu:

Die Verantwortlichen der Max-Ernst-Gesamtschule scheinen an Silvester und den Wochen danach noch im Winterschlaf gewesen zu sein. Oder ihnen sind das Wohl der ihnen anvertrauten Schüler, darunter zahlreiche jugendliche Mädchen, und die Sorgen der Eltern reichlich egal. Hauptsache gutmenschlich und “Schule ohne Rassismus” - koste es, was es wolle?

Allen besorgten Eltern sei in diesem Fall echte Zivilcourage angeraten: Niemand muss sich an einem solchen Spektakel beteiligen und schon gar nicht seine Kinder zu einer solchen Kontaktbörse mit jungen Männern mit viel Tagesfreizeit und zumeist anderen Kultur- und Wertvorstellungen schicken! Es wäre sicher spannend zu erfahren, was in der Heimat dieser jungen Männer von sommerlich bekleideten Mädchen in der Öffentlichkeit gehalten wird und was folglich diese Männer wohl für Schlüsse ziehen werden … Einige mutige Eltern haben gegenüber PRO KÖLN jedenfalls bereits angekündigt, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Veranstaltung gemeinsam mit ihren Kindern zu boykottieren. Ihnen gilt unser volles Verständnis und unser aufrichtiger Respekt!

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