Bezirksvertretung Chorweiler: Einstimmige Ablehnung der Asylpläne für Roggendorf-Thenhoven!
Aus den Veedeln, Köln aktuell / Freitag, 24.Juni.2016

Bezirksvertretung Chorweiler: Einstimmige Ablehnung der Asylpläne für Roggendorf-Thenhoven!

Die Bezirksvertretung Chorweiler hat sich am Donnerstag parteiübergreifend und einstimmig gegen die Pläne für eine Massenunterkunft für Asylbewerber in Roggendorf-Thenhoven ausgesprochen. Zuvor hatte auch der PRO-KÖLN-Ratsherr und Chorweiler Bezirksvertreter Markus Wiener in einem ausführlichen Plädoyer für Geschlossenheit in dieser Frage geworben. Denn abgesehen von der grundsätzlichen Kritik an der städtischen Asylpolitik sei die ungerechte Lastenverteilung innerhalb der Stadt nicht mehr länger hinnehmbar. Während Stadtteile mit ohnehin schon bestehenden sozialen und ethnischen Spannungen, z.B. im Rechtrheinischen oder Kölner Norden, immer weiter mit neuen Asylstandorten voll gestopft würden, gäbe es in den meisten Veedeln der “oberen Zehntausend” im Kölner Westen und Süden noch keinen einzigen untergebrachten Asylbewerber!

Die Bezirksvertreter beschlossen anschließend in ihrer Stellungnahme zu den Plänen der Stadtspitze einstimmig, dass der vorgesehene Standort für eine Leichtbauhalle für 400 Asylbewerber in unmittelbarer Nähe zur S-Bahnstation Worringen, dem gerade eben fertig gestellten Neubaugebiet am Parallelweg und der sozialen Brennpunktsiedlung “Im Mönchsfeld” nicht geeignet wäre.

Markus Wiener

Markus Wiener

“Ich bin froh, dass die Chorweiler Bezirksvertreter hier im Vorfeld der Entscheidung im Stadtrat am 28. Juni ein deutliches Signal gesendet haben”, betonte Wiener im Anschluss der Sitzung. “Denn ich weiß aus zahlreichen Gesprächen mit Bürgern der Siedlung “Im Mönchsfeld”, die wir bei unserer Aufklärungskampagne in den letzten Tagen führen konnten, dass die Bezirksvertretung ganz im Sinne der Anwohner gestimmt hat.

Es bleibt abzuwarten, ob der Stadtrat nun das demokratische Votum aus dem Chorweiler Bezirksparlament respektieren wird. Oder ob die in Sonntagsreden viel gepriesene Stärkung der Rechte der Bezirksvertretungen wieder mal nur Makulatur ist. In diesem Fall würde PRO KÖLN umgehend direkt mit der betroffenen Bürgerschaft den weiteren politischen Widerstand organisieren.”

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