Kalk: Hunderte neue Asylbewerber in Containerdorf und im “Hotel Arena One”
Aus den Veedeln / Donnerstag, 24.Oktober.2013

Kalk: Hunderte neue Asylbewerber in Containerdorf und im “Hotel Arena One”

Jetzt kommt es für Kalk ganz dick: Wie schon in der Bezirksvertretung vermutet und von PRO KÖLN berichtet, wird die neue Asylbewerberwelle von der Stadtverwaltung schwerpunktmäßig nach Kalk gelenkt: An der Ecke Kalk-Mülheimer Straße / Bertramstraße ist bereits ein Containerdorf entstanden - und am 28. Oktober sollen rund 100 Asylbewerber im Hotel Arena One in der Solinger Straße einquartiert werden. Für 28 Euro pro Tag und Person, was den Steuerzahler allein für die Hotelunterbringung im Arena One fast 3000 Euro pro Tag und damit über 1.000.000 Euro im Jahr kosten  wird! Geplant ist die Unterbringung vom 28. Oktober 2013 bis mindestens Oktober 2016, wenn nicht sogar noch länger!

Aus einer internen Mail des Amtes für Wohnungswesens geht hervor, dass aufgrund der angespannten Situation in den Notaufnahmeeinrichtungen die Unterbringung von Flüchtlingen im Hotel Arena One dringend erforderlich sei. Daher würden in der Zeit vom 28. - 31. Oktober ca. 100 Personen aus den Notaufnahmeeinrichtungen in das Hotel “vermittelt”.

Markus Wiener

“Ein Grund mehr für unseren Antrag einer sofortigen Ratssondersitzung zur dramatischen Asyl-Entwicklung in Köln”, betont der PRO-KÖLN-Stadtrat und Kalker Bezirksvertreter Markus Wiener. “Statt endlich die städtischen Richtlinien zur Luxusunterbringung von Asylbewerbern in nagelneuen Wohncontainern, teuren Mietwohnungen oder sogar Hotels zu ändern, sollen sowieso schon sozial benachteiligte Stadtteile, wie z.B. Kalk, in Nacht & Nebelaktionen mit neuen Asylbewerberunterkünften vollgepflastert werden. In unmittelbarer Umgebung des geplanten Asylantenhotels befindet sich bereits ein neues Containerdorf für Asylbewerber und ein weiteres Asylantenheim. Alles inmitten dichter Wohnbebauung und in der Nähe einer Kinderbetreuungseinrichtung, obwohl häufig eine Zunahme der Straßenkriminalität und anderer unerwünschter Begleiterscheinungen in der Umgebung von Asylbewerbereinrichtungen festzustellen ist.

Ich wiederhole deshalb noch einmal die Forderungen von PRO KÖLN zum Thema Asyl:

1. Freiwillige Luxusrichtlinien der Stadt Köln zur Unterbringung von Asylbewerbern, die in Wirklichkeit zu 98 % gar nicht asylberechtigt sind, sofort verändern!

2. Megaliberale Duldungspraxis des Kölner Ausländeramtes für bereits abgelehnter Asylbewerber beenden. Rechtskräftig abgelehnte Asylbewerber müssen stattdessen umgehend abgeschoben werden!

4. Wenn dann immer noch Bedarf für neue Asylhotels oder Containerdörfer sein sollte, dann müssen diese in privilegierten Stadtteilen wie dem Hahnwald oder Marienburg verwirklicht werden, wo die dort wohnenden, überdurchschnittlich verdienenden Anhänger von CDU, SPD und Grünen sich dann im direkten Kontakt mit den Armutseinwanderern aus aller Herren Länder gutmenschlich nachbarschaftlich betätigen können.”

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