Köln aktuell / Montag, 15.Februar.2016

Kardinal Woelki will Asylbewerber auf St. Pantaleon einquartieren

Auf dem Pantaleonsberg in Köln ist eine Stätte von historischer Bedeutung. In der parkähnlichen Anlage befindet sich die Kirche St. Pantaleon, eine der zwölf großen romanischen Kirchen in Köln. Daneben sind verschiedene Gebäude, die zur Infrastruktur der Kirche und der Pfarrei gehören. Ein alter Baumbestand schließlich vervollständigt das Ensemble.

Ein Teil der Nebengebäude wird als Gästehaus genutzt, und in diesen Gebäuden sollen nach Plänen des betont “gutmenschlichen” Kölner Kardinals Woelki von Mitte letzten Jahres demnächst Asylbewerber („Flüchtlinge“) einquartiert werden. 32 Wohneinheiten sollen für bis zu 100 Flüchtlinge dort entstehen. Eine eigene Wohngruppe sei für „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge geplant“, die als „besonders betreuungsintensiv“ gelten.

Christliche Flüchtlinge freilich sollen es sein, aus Syrien. Offen bleibt, wie der Kardinal die Flüchtlinge auswählen und wie er feststellen will, dass es sich um Christen handelt. Bekannt ist, dass der Handel mit syrischen Pässen blüht; so stellte z.B. die Polizei in Bulgarien im Herbst letzten Jahres 10.000 falsche syrische Pässe sicher. Rund 1500 US-Dollar muß ein Flüchtling laut Presseberichten für eine gute Fälschung hinlegen. Und viele der rund zwei Millionen Syrer, die im vergangenen Jahr in die Türkei kamen, haben überhaupt keine gültigen Ausweispapiere. Auch Flüchtlinge aus anderen Ländern, z.B. dem Irak, aus Afghanistan und Pakisten sagen, sie seien Syrer. Aber es kommt noch schlimmer: Insgesamt 3800 Blankopässe haben Mitglieder des IS letztes Jahr in syrischen Städten gestohlen. Dazu rät der IS in einer neuen 58-seitigen Broschüre seinen Mitgliedern, die im Westen Anschläge verüben sollen, sich zunächst als Christen auszugeben, ja sich sogar ein Kreuz umzuhängen.

Besonders entsetzt sind Bürger über ein Gerücht, sollte es denn stimmen: Kardinal Woelki soll auch verfügt haben, dass nach dem Umbau die dortigen Bilder und Skulpturen in eine kirchliche Einrichtung nach Rumänien gebracht werden sollen. Wozu denn das, wenn doch nur christliche Personen einquartiert werden sollen, von denen für christliche Kulturgüter kein Schaden zu erwarten ist?

Mit den Plänen zu St. Pantaleon wird eine weitere profane Nutzung und ein Ausverkauf unseres christlichen Erbes vorangetrieben. Seit Dezember letzten Jahres wohnen im ehemaligen Klarissenkloster in Köln-Kalk “Flüchtlinge”. Vor wenigen Jahren wohnten dort noch die letzten verbliebenen Ordensschwestern. Auf einer Internetseite des Domradios in Köln scheut man sich nicht davor, bei einem Artikel mit dem Titel „Flüchtlinge in Kloster in Köln“ einen jungen Mann abzubilden, der deutlich erkennbar einen Koran aufgeschlagen hat.

Denkmal- und Ensembleschutz bildeten weder im Klarissenkloster ein Hindernis, noch scheinen sie bei St. Pantaleon eines zu bilden.

Von einer Einquartierung von Flüchtlingen im Erzbischöflichen Priesterseminar oder im Maternushaus ist nichts bekannt. Dort hätte der Kardinal seine Schützlinge in unmittelbarer Nähe und das Areal von St. Pantaleon bliebe unangetastet. Es wäre übrigens nicht das erste Mal, dass Personen (im Falle des Priesterseminars) ausquartiert würden, um Flüchtlingen Platz zu machen. Im Kloster der Steyler Missionare in St. Augustin, das ebenfalls zur Erzdiözese Köln gehört, widmet man sich jetzt eher der Einquartierung von kulturfremden Einreisenden statt der Missionierung. Auch dort mußten Bewohner ihre Zimmer räumen bzw. wurden umquartiert.

Von mehreren Seiten wird es beklagt, dass die Christen Syrien verlassen. Nahostexperten warnen davon, dass Syrien eine ähnliche Entchristianisierung erleben werde wie der Irak. Das Oberhaupt der melkitischen griechisch-katholischen Kirche hat die syrische Jugend aufgefordert, im Land zu bleiben. Dieser Auswanderungs-Tsunami breche ihm das Herz, sagte Patriarch Laham.

Und der Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, sagt, die deutsche Willkommenskultur gefährde Syriens Kirche.

Jedenfalls wären die Mittel, die Kardinal Woelki für die Zweckentfremdung unserer historischen Gebäude aufwenden möchte, besser eingesetzt, um den Menschen vor Ort zu helfen, wie es etwa die Hilfsorganisation „Kirche in Not“ in großem Umfang auch in Syrien tut. Aber der neue Kölner Kardinal scheint sich bewusst von seinem konservativen Amtsvorgänger Meisner abgrenzen zu wollen und treibt den Ausverkauf der Kirche weiter voran - wohl in der trügerischen Hoffnung auf ein wenig Applaus vom ansonsten kirchenfeindlichen links-grünen Medienestablishment.

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