Köln aktuell / Donnerstag, 12.März.2015

“Köln ist ein Hort der Kriminalität”

“Köln ist ein Hort der Kriminalität”: Diese Aussage stammt nicht von irgend einem Laien, sondern vom Chef der Kölner Kripo-Gewerkschaft, Rüdiger Thust. Von  einem Experten also, der weiß, wovon er redet. Und die aktuellen Zahlen der offiziellen Kölner Kriminalitätstatistik geben ihm zu 100 % recht:

Noch nie gab es in Köln so viele angezeigte Straftaten wie im Jahr 2014! Die Fallzahlen stiegen weiter um rund 2,5 % auf nunmehr 171899 Taten an, während die Aufklärungsquote bei mageren 43 Prozent verharrte. Besonders schlimm steht es in den Bereichen Taschendiebstähle, Drogenhandel, Einbrüche und illegale Einreise.

Beim Phänomen der Taschendiebstähle - in Köln seit Jahren unter dem Stichwort “Klaukids” ein Begriff - sind die Fallzahlen wieder auf das Rekordniveau der frühen 2000er Jahre angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr (11123 Fälle) explodierte dieser Kriminalitätsbereich geradezu auf 14059 Fälle im Jahr 2014! Neu ist dabei, dass jetzt viele Täter mit einem nordafrikanischen Migrations- bzw. Asylhintergrund am Werk sind.

Ebenfalls stark in der Hand von afrikanischen Tätern ist z.B. der offene Drogenhandel am Rheinufer unterhalb der Philharmonie. Mitten in der Innenstadt also, nur einen Steinwurf von Dom und Hauptbahnhof entfernt, treiben zahlreiche Dealer am helllichten Tag ganz ungeniert ihr Unwesen, wie jedermann selbst beobachten kann.

Beim Dauerproblem der Wohnungseinbrüche, die sich in Köln seit Jahren auf einem Rekordniveau bewegen, muss es schon fast als kleiner Erfolg angesehen werden, dass die Zahlen nicht noch weiter gestiegen sind. Dennoch bleibt es völlig inakzeptabel und ein Armutszeugnis für unsere Stadt, dass fast jeder Kölner schon einmal selbst mit dieser erschreckenden Kriminalitätsart in Berührung gekommen ist. Entweder, weil bei ihm selbst eingebrochen wurde oder weil es Verwandte oder Freunde erwischt hat.

Last but not least hat die Zahl der illegalen Einreisen dramatisch zugenommen. Mit Hilfe von hochkriminellen internationelen Schleuserbanden werden Menschen wie Ware behandelt und illegal nach Köln gebracht, wo dann eine raffgierige Asylindustrie unter dem Deckmantel eines angeblichen Gutmenschentums noch einmal kräftig daran verdient.

Judith Wolter

Judith Wolter

“Alles in allem eine katastrophale Sicherheitsbilanz für Köln, die eigentlich zum sofortigen Rücktritt des Polizeipräsidenten und Oberbürgermeisters führen müsste”, erklärt dazu die PRO-KÖLN-Gruppenvorsitzende im Stadtrat, Judith Wolter. “Denn bei Sonntagsreden rühmt doch gerade auch OB Roters immer die Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei in Köln. Da kann man sich dann nicht nur die Rosinen rauspicken, sondern muss auch im Unangenehmen Verantwortung übernehmen. Und Fakt ist auch: Die Stadt Köln hat mit ihrem eigenen Verwaltungshandeln und politischen Vorgaben zahlreiche Fehlanreize für Kriminelle geschaffen, etwa im Bereich der illegalen Einwanderung oder des offenen Drogenhandels. Öffentliche Angsträume und No-Go-Areas für ältere  Personen und Frauen werden von der etablierten Kommunalpolitik ignoriert oder sogar noch geleugnet. Doch wer die Augen vor Problemen wegen einer falsch verstandenen politischen Korrektheit verschließt, der kann auch keine Problemlösungen entwickeln und durchsetzen.”

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