Köln aktuell / Freitag, 4.März.2016

Michael Gabel: Was haben Volker Beck und der Prozess gegen den Reker-Attentäter miteinander zu tun?

Michael Gabel

Michael Gabel

Bei aller politischen Genugtuung über das Karriereaus des unerträglichen grünen Doppelmoralisten Volker Beck, sollte trotzdem die Frage gestellt werden, wem außer seinen politischen Gegnern der Abgang von Volker Beck sonst noch nutzt?

Dass PRO KÖLN kein Freund von Volker B. und seinen gutmenschlichen Exzessen war, ist hinlänglich bekannt. Die manisch-hysterische Verfolgung unserer Bürgerbewegung durch den wahrscheinlichen Drogen-Straftäter Beck lässt sich auch unter dem Sprichwort “Hochmut kommt vor dem Fall” reflektieren.

Aber nicht nur PRO KÖLN war Ziel dieser neo-jakkobinischen, beckschen Allmachtsfantasien. Zuletzt hatte es ihm auch der Verfassungsschutz angetan. Volker Beck hat im Zuge des Messerattentats auf Henriette Reker eine offizielle Anfrage gestellt, ob der “rechtsextreme” Attentäter Frank S. ein V-Mann des Verfassungsschutzes war.

Bis heute ist NRW-Innenminister Jäger der Frage eine klare Antwort schuldig geblieben. Jäger konnte nicht Nein sagen. Der Rest fällt unter die Rubrik Dienstgeheimnis.

Dass Frank S. mit seiner Tat gezielt in den OB-Wahlkampf eingriff und dass es ein völliges anderes Licht auf die Tat werfen würde, sollte er tastsächlich einmal V-Mann des Verfassungsschutzes gewesen sein, steht außer Frage. Das wäre ein weiterer Skandal der Schlapphüte in Düsseldorf und Köln-Chorweiler, den die Inlandsgeheimdienstler nach den NSU-Aktenschredder-Orgien wahrlich nicht gebrauchen könnten.

Will trotz Drogensumpfs und Kindersex-Verharmlosung immer noch an seinem Bundestagsmandat festhalten: der grüne Kölner Moralapostel Volker Beck.

Will trotz Drogensumpfs und Kindersex-Verharmlosung immer noch an seinem Bundestagsmandat festhalten: der grüne Kölner Moralapostel Volker Beck.

Dass der Verfassungsschutz von Seiten der etablierten Politik gerne instrumentalisiert wird und mitunter radikalisierend in zu beobachtende Organisationen eingreift, ist seit dem ersten gescheiterten Verbotsantrag zur NPD nichts Neues. Der Verfassungsschutz schlägt mit der Strategie der Radikalisierung zwei Fliegen mit einer Klappe. Die nötigen Bilder und Beweise zur Abschreckung bei der Bevölkerung werden selbst hergestellt. Zum anderen wird der Verfassungsschutz nicht überflüssig und kann weiter hochdotierte Pöstchen besetzen: Eine  Win-Win-Situation vor allem für die sich alternativlos gebärdenden Altparteien.

Dumm nur, wenn aus den eigenen Reihen Störfeuer gezündet werden. Der Reker-Attentäter Frank S. war Hartz4 Empfänger, seine Akte war bei der Arge aber unter Verschluss. Zudem hatte Volker Beck wohl gezielte Hinweise auf eine mögliche V-Mann-Tätigkeit von Frank S. erhalten.

Ein prominenter Bundestagsabgeordneter, der in dieser Sache weiter Druck macht, hätte für gewisse Damen und Herren also sehr unangenehm  werden können. Gerade jetzt, wo im April der Prozess gegen den Reker-Attentäter Frank S. starten wird.

So aber können die Schlapphüte und ihre politischen Hintermänner erst einmal aufatmen. Weitere Nachfragen in Sachen Frank S. von Seiten Volker Becks sind erstmal vom Tisch, da Beck im Moment andere Sorgen hat. Übrigens genauso wie der ehemalige Vorsitzende des ersten NSU-Untersuchungsausschusses Sebastian Edathy. Und von der Mainstreampresse wird man auch bei dieser Sache nicht allzu viel zu befürchten haben. Hat sie doch sowohl beim NSU-Komplex als auch beim Reker-Attentäter Frank S. immer nur kurz gemuckt, dann aber zumeist brav die offizielle Lesart übernommen und ansonsten auf “Schweigen im Walde” gemacht.

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