Nippes: Der Islam gehört zum Wilhelmplatz …
Aus den Veedeln, Köln aktuell / Montag, 29.Juni.2015

Nippes: Der Islam gehört zum Wilhelmplatz …

Seit Monaten schon werben radikale Salafisten auf dem Wilhelmplatz in Nippes neue Rekruten für ihre Ideologie.

Gehört der Islam zum Wilhelmplatz im Stadtteil Nippes? Diese Frage thematisiert jetzt die CDU im Stadtbezirk, wobei sie mit einiger Verspätung auch das  Problem des Salafismus entdeckt.

Laut einer Anfrage der CDU-Fraktion (AN/0996/2015) soll die Verwaltung mitteilen, welche Möglichkeiten bestehen, Koranverteilaktionen auf dem Wilhelmplatz unter der Parole “Lies!” künftig zu unterbinden. Nett und naiv gedacht, möchte man meinen. Die CDU wendet zwei Prinzipien an, um aus der von ihr mitverschuldeten Misere, dass der Islam zu Deutschland „gehöre“, abzulenken.

  1. Haltet den Dieb.

Der CDU in Nippes ist es wohl noch nicht aufgefallen, dass die Bundes-CDU unter Merkel in der Regierungsverantwortung steht. Statt die Verwaltung mit Placebo-Anfragen zu beglücken, sollte sie mal ‘ne SMS an Merkel schicken mit der Bitte, dass der CDU-Bundesinnenminister Abhilfe schaffen möge. Nebenbei bemerkt war es die CDU unter Kanzler Kohl, die der Masseneinwanderung von integrationsunwilligen Menschenströmen aus dem Nahen Osten Tür und Tor öffnete. Jetzt, wo die Misere auch am Wilhelmplatz offen zu Tage tritt, ruft man: Haltet den Dieb!

  1. Aus dem Auge, aus dem Sinn.

Bei der Anfrage wird argumentiert, dass der Polizeibeirat berichte, dass 20 % der Deutschen, welche sich dem IS anschließen, über solche Verteilaktionen angeworben wurden. Hier möchte PRO KÖLN anmerken, dass jedoch der Großteil der dschihadistischen Kämpfer hier in “normalen” deutschen Moscheen radikalisiert wurden. Doch das interessiert die CDU Nippes wohl weniger. Denn wenn die Frauen und Männer mit Vollverschleierung und Käppi in den Moscheen statt auf dem Wilhelmplatz sind, sieht man sie nicht. Und dann gibt es auch keine Aufregung von besorgten Bürgern. PRO KÖLN hat bereits seit 2004 immer wieder die islamistische Gefahr angesprochen. PRO KÖLN wurde Rassismus und Islamophobie vorgeworfen. Jetzt wird offenbar: PRO KÖLN war der Zeit voraus.  Die CDU hätte bei der Errichtung der Kölner Großmoschee die Notbremse ziehen können. Mal abwarten, wer da alles radikalisiert wird nach der Eröffnung durch Herrn Erdogan.

Weitere Hintergründe: Amatullah und die 40 Räuber

Die Koranverteilung ist nicht das erste Mal, dass der politische Islam Nippes heimsucht. Der ehemalige Verein Amatullah, damals mit Sitz in Alt-Niehl, hat mit Raubzügen durch Kölner Schulen und Kirchen in St. Marien in Nippes vor zwei Jahren halt gemacht. Wertvolle sakrale Gegenstände, darunter die Marienkrone, wurden entwendet, zu Geld gemacht und an den Islamischen (Terror)Staat abgeführt.

Dass der Fraktionsvorsitzende der CDU dieser Kirchengemeinde angehört, gibt jedoch wenig Anlass, dass die CDU Nippes nun die Islamkritik entdeckt hat. Die salafistische Verteilaktion “Lies!” findet auf dem Nippeser Wochenmarkt schon seit über einem guten Jahr statt. Die Vollverschleierung gehört auf dem Wochenmarkt mittlerweile ebenso zum alltäglichen Bild einer mitteleuropäischen Großstadt wie bei einer Hinrichtung im syrischen Aleppo. Dass der holländische Politiker Geert Wilders den Koran mit Hitler‘s „Mein Kampf“ vergleicht und verbieten möchte, wird hier zu Lande von den Politikern der Altparteien als populistisch und nicht mit dem Grundgesetz kritisiert.

Der Zauberlehrling lässt grüssen.

 

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