Aus den Veedeln / Freitag, 27.Juni.2014

Porzer Bezirksbürgermeisterwahl: hauchdünne nichtlinke Mehrheit dank der Stimme von PRO KÖLN!

Wie vorausgesagt, nahm die Bürgerbewegung  PRO KÖLN gestern in der Sitzung der Bezirksvertretung Porz erstmals ihre neue Rolle als “Zünglein an der Waage” wahr: Dank der Stimme der PRO-KÖLN-Bezirksvertreterin Regina Wilden gab es eine knappe 10 zu 9 Mehrheit für den CDU-Bürgermeisterkandidaten. Der von einem Linksblock aus SPD, Grünen und Linkspartei unterstütze SPD-Bewerber zog den Kürzeren.

Unmittelbar nach dieser Entscheidung kam es in der Bezirksvertretungssitzung beinahe zum Eklat. Die vereinigten Linksvertreter im Gremium tobten angesichts dieses “ungeheuerlichen Tabubruchs”. Auch später im Internet und im Stadt-Anzeiger setzte sich die linke Aufregung nahtlos fort. Führende SPD-Bezirkspolitiker sprachen demnach sogar von einem “braunen Tag für Porz”:

“Henk van Benthem (CDU) hat sich entgegen aller öffentlichen Versprechungen heute von mit der Stimme der Rechtsaußenpartei ´Pro Köln´ im Verbund mit FDP und AfD zum Bezirksbürgermeister wählen lassen – erster Tabubruch in der jüngeren Stadtgeschichte. Noch nie ließ sich jemand aus den demokratischen Parteien von Pro Köln in ein wichtiges Amt wählen. Und selten hat jemand die Glaubwürdigkeit von Politik derart mit Füßen getreten (…) Das hat Porz nicht verdient!“, kommentiert der Porzer SPD-Fraktionsvorsitzende und Ratsmitglied für Wahn, Wahnheide, Lind, Libur Christian Joisten den “Eklat”.

reginawilden-150x150Die Porzer PRO-KÖLN-Bezirksvertreterin und langjährige Ratsfrau Regina Wilden kann dagegen die ganze Aufregung nicht verstehen:

“Jede Stimme von und für PRO KÖLN ist genauso demokratisch legitimiert, wie von allen anderen Parteien. Schließlich sitzen wir in fünf Stadtbezirken und im Stadtrat mit eigenen Mandatsträgern, weil das über 10.000 Kölner Bürger so gewollt haben! In Porz haben wir nun diesen Wählerauftrag dazu genutzt, eine rot-grün-dunkelrote Mehrheit bei der Bezirksbürgermeisterwahl zu verhindern. Ich denke, das war im konkreten Fall ganz im Sinne unserer Wählerschaft - und zum Wohle des ganzen Stadtbezirkes. Im Übrigen stellt es natürlich auch einen ersten erfreulichen Schritt zur Normalisierung im Umgang mit PRO KÖLN dar.”

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